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Betreff: Auf den Spuren von Astrid Lindgren | PM Stadt Schwäbisch Hall

Guten Tag, bitte veröffentlichen Sie folgende Pressemitteilung. Im Stadt- und Hospitalarchiv forschte ein Auszubildender Auf den Spuren von Astrid Lindgren Besuchte Astrid Lindgren Schwäbisch Hall? Diese Frage erreichte das Stadt- und Hospitalarchiv Schwäbisch Hall vor einigen Monaten. Ein Bürger stieß in dem Buch „Ich habe auch gelebt! Briefe einer Freundschaft“ – einer Auswahl aus dem Briefwechsel zwischen Astrid Lindgren und ihrer deutschen Freundin Louise Hartung – auf eine Passage, in der es heißt, Lindgren habe „deutschen Wein und Schwäbisch Hall geliebt“. Weitere Stellen deuteten auf einen Besuch der beiden in der Kocherstadt Ende der 1950er Jahre hin. Er wandte sich an das Archiv, dessen Mitarbeiter ebenfalls überrascht waren. Auszubildender Malte Weiß ging der Frage nach. In den Haller Beständen fand sich kein Beleg. Auch eine Anfrage beim Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd – da eine Verwechslung der Städte oder ein Übersetzungsfehler möglich schien – blieb ergebnislos. Weiß kontaktierte schließlich die Königliche Bibliothek in Stockholm, die einen Großteil von Lindgrens Nachlass verwahrt. Dort fand er Hinweise auf den Briefwechsel zwischen Lindgren und Hartung. Hartung, eine engagierte Pädagogin, hatte Lindgren 1953 nach Berlin eingeladen, woraus eine enge Freundschaft entstand. Bis zu Hartungs Tod 1965 wechselten sie über 600 Briefe. Doch ob Schwäbisch Hall darin erwähnt wird, ließ sich nicht abschließend klären – dafür müsste man über den Online-Katalog hinaus die Archivalien vor Ort studieren. Archivrecherchen führen nicht immer zu einem klaren Ergebnis. Mitunter tauchen jedoch später neue Quellen oder Möglichkeiten auf, die eine zunächst erfolglose Suche wieder in Gang bringen. Die Frage nach Astrid Lindgrens Besuch in der Kocherstadt bleibt daher vorerst offen. Vielleicht bringt ein neuer Hinweis eines Tages Gewissheit aus dem Stockholmer Archiv. Infobox: Die Recherche gehört zu den vielfältigen Aufgaben, die Malte Weiß während seines zweiten Ausbildungsjahres zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI) kennenlernt. Derzeit bildet das Stadt- und Hospitalarchiv insgesamt zwei Nachwuchskräfte aus, eine Stelle ist aktuell ausgeschrieben. Neben der Beantwortung historischer Anfragen gehören das Sichern, Ordnen und Erschließen von Unterlagen sowie deren Erhaltung und Digitalisierung zum Archivalltag. Das Archiv steht allen Interessierten offen: Forschende finden hier ebenso Unterstützung wie Bürgerinnen und Bürger, die mehr über ihre Familie, ihr Haus oder die Stadtgeschichte erfahren möchten. Die Spurensuche zu Astrid Lindgren bietet zugleich einen möglichen Auftakt für eine lose Artikelserie, die weitere Einblicke in die Bestände, die Ausbildung und die vielfältigen Dienstleistungen des Archivs für Wissenschaft und Bürgerschaft gibt. Mit

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