Landkreis Freudenstadt beim Warntag: Warnkanäle im Praxistest
Probewarnung über MoWaS mit Radio, Fernsehen, NINA, Sirenen, Lautsprecherwagen und Cell Broadcast – danach Online-Umfrage bis 17. September 2026
Am 10. September 2026 beteiligt sich der Landkreis Freudenstadt am bundesweiten Warntag. Die gemeinsame Aktion von Bund, Ländern und Kommunen dient dazu, verschiedene Warnkanäle zu erproben, über die Menschen in Deutschland im Gefahrenfall informiert werden können.
Warnung über mehrere Kanäle
Zu den getesteten Warnwegen zählen unter anderem Radio und Fernsehen, Warn-Apps wie NINA, Sirenen, Lautsprecherwagen, Infosysteme und der Mobilfunkdienst Cell Broadcast. Dieser Dienst ermöglicht seit Februar 2023 das Versenden von Warnnachrichten direkt auf mobile Endgeräte. Nach Angaben des Landratsamts können damit besonders viele Menschen erreicht werden, weil der Dienst auch ohne entsprechende App funktioniert.
Zuständig für den Warntag sind auf Bundesebene das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), auf Ebene der Länder die jeweiligen Innenministerien und auf kommunaler Ebene in der Regel die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden.
Ablauf am 10. September
Gegen 11:00 Uhr löst das BBK die Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) aus. Gleichzeitig aktivieren die teilnehmenden Länder und Kommunen ihre lokalen Warnkanäle, etwa Sirenen oder Lautsprecherwagen. Gegen 11:45 Uhr folgt die Entwarnung.
Das Warnsystem bleibt auch während der bundesweiten Probewarnung jederzeit einsatzbereit. Bei Bedarf können die zuständigen Behörden die Bevölkerung über MoWaS und seine Kanäle wie gewohnt vor realen Gefahren warnen.
Öffentliche Umfrage zum Warntag
Im Anschluss an die Probewarnung können Bürgerinnen und Bürger ihre Erfahrungen über eine öffentliche Online-Umfrage mitteilen. Dabei wird unter anderem erfasst, über welche Kanäle die Warnung angekommen ist. Die Umfrage beginnt am 10. September 2026 um 11:00 Uhr und endet am 17. September 2026 um 00:00 Uhr.
Eine Teilnahme ist online über die Webseite www.warntag-umfrage.de oder über die Warn-App NINA möglich. Weitere Informationen stellt das BBK unter www.bbk.bund.de/bundesweiter-warntag bereit.
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