Hohenlohe wirbt auf der EXPO REAL für Standort und regionale Vernetzung

Der Hohenlohekreis präsentierte sich vom 5. bis 7. Oktober auf der EXPO REAL in München. Im Fokus standen Standortmarketing und die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Von Redaktion LK Hohenlohekreis1 Min. Lesezeit
Austausch der Wirtschaftsförderungen der Region mit Ministerialdirektor Michael Kleiner vom Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus.

Foto: Landratsamt Hohenlohekreis

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Der Hohenlohekreis hat sich vom 5. bis 7. Oktober auf der Immobilienmesse EXPO REAL in München präsentiert. Gemeinsam mit der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken war der Landkreis am Gemeinschaftsstand von Baden-Württemberg International vertreten.

Bei dem Auftritt ging es nach Angaben der Wirtschaftsinitiative Hohenlohe nicht vorrangig um die Vermittlung konkreter Gewerbeflächen. Im Vordergrund standen Standortmarketing, neue Kontakte und eine langfristige Wirtschaftsförderung. Der Kreis wollte sich vor Investoren, Projektentwicklern, Finanzierern und kommunalen Entscheidern als Teil einer dynamischen und zukunftsorientierten Wirtschaftsregion positionieren.

IPAI und die Entwicklung der Gesamtregion

Ein zentrales Gesprächsthema war der Innovationspark für Künstliche Intelligenz (IPAI) in Heilbronn. Die Wirtschaftsinitiative sieht darin Impulse für die gesamte Region Heilbronn-Franken. Das entstehende Umfeld könne perspektivisch Arbeitsplätze schaffen, Zulieferbetriebe fördern und die Region für Fachkräfte attraktiver machen. Der Hohenlohekreis wolle sich als Teil dieser Wissens- und Technologieregion darstellen.

Auch die Zusammenarbeit zwischen Heilbronn und dem ländlichen Raum wurde bei Gesprächen mit Ministerin Theresa Schopper und Ministerialdirektor Michael Kleiner erörtert. Thema war, wie beide Seiten von der wirtschaftlichen Entwicklung profitieren können: Heilbronn mit neuen Arbeitsplätzen, das Umland unter anderem mit Wohnraum für Fachkräfte sowie Flächen für Zulieferer und Handwerksbetriebe.

Für einen erfolgreichen Strukturwandel seien Stadt und Umland gemeinsam zu betrachten, heißt es in der Mitteilung. Als wichtige Voraussetzungen nannte die Wirtschaftsinitiative verlässliche Förderprogramme für den ländlichen Raum sowie politische Unterstützung für Infrastruktur, Innenentwicklung und Wohnraum.

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