In Offenburg soll eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit MCAS entstehen

In Offenburg ist eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit MCAS geplant. Sie soll Austausch und Unterstützung in einem reizarmen Rahmen bieten.

Von Redaktion LK Ortenaukreis1 Min. Lesezeit

In Offenburg soll eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Mastzell-Aktivierungssyndrom (MCAS) entstehen. Initiatorin ist Tina Kiefer, die selbst mit der Erkrankung lebt.

MCAS ist eine Erkrankung, bei der Mastzellen übermäßig viele Botenstoffe, darunter Histamin, freisetzen. Die Beschwerden können sehr unterschiedlich ausfallen und reichen laut Kiefer von Hautreaktionen, Herzrasen und Erschöpfung bis zu zahlreichen Unverträglichkeiten. Für Betroffene sei die Erkrankung oft besonders belastend, weil Beschwerden für Außenstehende häufig nicht sichtbar und MCAS vergleichsweise wenig bekannt sei.

Die Gruppe soll Raum für persönlichen Austausch, geteilte Erfahrungen und gegenseitige Unterstützung bieten. Vorgesehen sind Treffen in einem geschützten, bewusst reizarmen Rahmen. Die Selbsthilfegruppe versteht sich als Ergänzung zu ärztlicher und therapeutischer Behandlung.

Informationen zur Gruppe und zu den Treffen gibt die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen unter Telefon 0781 805 9771 oder per E-Mail an [email protected].

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