Sirenenprobe im Ortenaukreis beim sechsten bundesweiten Warntag erfolgreich
Das Alarmsignal wurde planmäßig ausgelöst, später erfolgte „Entwarnung“; ergänzend empfiehlt das Landratsamt die Warn-App „NINA“.
Positive Bilanz nach bundesweitem Warntag
Die im Ortenaukreis am Donnerstag im Rahmen des sechsten bundesweiten Warntags durchgeführte Sirenenprobe ist nach Angaben des Landratsamts erfolgreich verlaufen. Das von der Integrierten Leitstelle ausgesandte Alarmsignal löste die Sirenen der Gemeinden im digitalen Alarmierungsnetz des Ortenaukreises planmäßig aus. Auch in diesem Jahr wurden neu aufgebaute oder modernisierte Sirenen in das Alarmierungsnetz aufgenommen.
Um 11 Uhr ertönte das Signal „Warnung“, um 11:45 Uhr folgte das Signal „Entwarnung“.
Stefanie Dörfler, Leiterin des Amts für Brand- und Katastrophenschutz, zog eine positive Bilanz. Alle angeschlossenen Sirenen hätten funktioniert. Ziel der Probe sei es auch, mögliche Schwachstellen zu erkennen. Besonders erfreulich sei, dass auch dieses Jahr neu hinzugekommene Sirenen der Gemeinden in das digitale Netz integriert werden konnten.
Neben den Sirenen erfolgten die Warnmeldungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe über weitere Warnkanäle. Dazu gehörten Apps, Cell Broadcast sowie Rundfunk- und TV-Sender. Nach Angaben des Amts für Brand- und Katastrophenschutz ist es im Ernstfall entscheidend, dass die Bevölkerung über verschiedene Wege erreicht werden kann. Die Warnkanäle ergänzen sich und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Warnungen schnell wahrgenommen werden.
Das Amt empfiehlt daher die kostenlose Warn-App „NINA“. Sie informiert ergänzend zur akustischen Warnmeldung mit Inhalten über Schadenslagen und Handlungsempfehlungen zu Wetterwarnungen, Hochwassergefahren, Großbränden oder Gefahrstoffunfällen. Bürgerinnen und Bürger können neben ihrem Wohnort auch Arbeits- oder Ausbildungsstätten abonnieren; auf Wunsch warnt die App zudem standortbezogen.
Hintergrund
Im Ortenaukreis sind die Sirenen folgender Gemeinden an das digitale Alarmierungsnetz angeschlossen: Bad Peterstal-Griesbach, Ettenheim, Fischerbach, Friesenheim, Gengenbach, Gutach, Haslach i.K., Hofstetten, Hornberg, Kappel-Grafenhausen, Kappelrodeck, Lauf, Lautenbach, Mahlberg, Mühlenbach, Nordrach, Neuried, Oberharmersbach, Oberkirch, Oberwolfach, Rust, Ringsheim, Sasbach, Sasbachwalden, Schuttertal, Schutterwald, Schwanau, Seebach, Seelbach, Steinach, Wolfach und Zell am Harmersbach. Die Angaben werden laufend aktualisiert.
Weitere Informationen zum Warntag sind unter www.bundesweiter-warntag.de zu finden.
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