Biomüllabfuhr im Schwarzwald-Baar-Kreis wieder im 14-täglichen Rhythmus

Der Schwarzwald-Baar-Kreis stellt die Biomüllabfuhr ab Oktober auf 14-tägliche Leerungen um. Betroffen sind bisher wöchentlich geleerte Biotonnen.

Von Redaktion LK Schwarzwald-Baar-Kreis1 Min. Lesezeit
Biomüllabfuhr im Schwarzwald-Baar-Kreis wieder im 14-täglichen Rhythmus

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Der Schwarzwald-Baar-Kreis stellt die Biomüllabfuhr ab Oktober wieder auf einen 14-täglichen Rhythmus um. Betroffen sind Biotonnen, die in den Sommermonaten wöchentlich geleert wurden.

Mit Beginn der kühleren Jahreszeit entfällt nach Angaben des Landkreises die erhöhte Gefahr von Geruchsbelästigungen, die sich bei Hitze aus der Biotonne entwickeln können. Die Abfuhrtermine sind im Abfallkalender aufgeführt oder über die Abfall-App abrufbar.

Gleichzeitig weist der Landkreis auf mögliche Probleme bei Frost hin: Zu nasse Bioabfälle können festfrieren und dadurch die Leerung erschweren oder ganz verhindern. Um das zu vermeiden, empfiehlt der Landkreis mehrere Maßnahmen.

Empfohlene Vorsorgemaßnahmen

  • Die Biotonne möglichst nahe an die Hauswand oder unters Dach stellen, weil dort die Frostgefahr geringer ist.
  • Feuchte Abfälle wie Obstreste sowie Kaffee- oder Teefilter vor dem Einwerfen gut abtropfen lassen oder in Zeitungspapier beziehungsweise Papiertüten einpacken.
  • Den Behälter zusätzlich mit etwas Zeitungspapier auslegen. Alternativ können unbehandelte Holzspäne oder kleingeschnittener Ast- und Strauchschnitt verwendet werden.

Sollte der Biomüll dennoch festgefroren sein, muss die Tonne an einem etwas wärmeren Ort, etwa in der Garage, auftauen.

Der Landkreis empfiehlt außerdem, Biotonnen ganzjährig hin und wieder von innen zu reinigen. Sauber und trocken gehaltene Behälter verursachen weniger Probleme mit Fäulnis, Ungeziefer und Festfrieren. Die Verpflichtung zur bedarfsgerechten Reinigung ist in der Abfallwirtschaftssatzung verankert. Gereinigte Behälter sollten anschließend an der Luft gut trocknen.

Für die Biomüllsammlung dürfen keine biologisch abbaubaren Folienbeutel oder ähnliche Materialien verwendet werden. Sie zersetzen sich nach Angaben des Landkreises in der kurzen Zeit bis zur Verwertung nicht und können in der Vergärungsanlage mechanische Probleme verursachen. Dasselbe gilt für Plastiktüten. Biotonnen mit Fehlbefüllungen werden daher mit einem Hinweis versehen und nicht geleert.

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