Neue Deponie in Tuningen nimmt ab 12. Oktober Bauabfälle an

Das RessourcenDepoT Haldenwald in Tuningen nimmt ab 12. Oktober unbelasteten und gering belasteten Erdaushub sowie weitere zugelassene mineralische Bauabfälle an.

Von Redaktion LK Schwarzwald-Baar-Kreis1 Min. Lesezeit
Luftbild der Deponie Haldenwald.

© credit_RDH_Jürgen Blocher

© credit_RDH_Jürgen Blocher

Für Bauherren und Bauunternehmen im Schwarzwald-Baar-Kreis gibt es ab Montag, 12. Oktober, eine weitere Möglichkeit, mineralische Bauabfälle zu entsorgen: Das RessourcenDepoT Haldenwald in Tuningen nimmt vor allem unbelasteten oder gering belasteten Erdaushub, Gemische daraus sowie ähnliche mineralische Abfälle an.

Welche Abfälle angenommen werden

Die Deponie ist als Inertstoffdeponie der Deponieklasse 0 eingestuft. Die Anlage wurde nach den Anforderungen der Deponieverordnung abgedichtet und mit einer Entwässerung ausgestattet. Betreiberin ist die RessourcenDepoT Haldenwald GmbH & Co. KG, die mit dem Landkreis eine vertragliche Vereinbarung geschlossen hat.

Der Betreiber muss mineralische Abfälle aus dem Landkreis annehmen, sofern sie auf der Deponie zugelassen sind. Die neue Anlage soll den Entsorgungsbedarf für diese Bauabfälle langfristig abdecken. Für zugelassene Anlieferungen gelten kreisweit einheitliche Annahmepreise, die in der Abfallwirtschaftssatzung festgelegt sind. Die Preise sind unter www.lrasbk.de/abfall aufgeführt.

Öffnungszeiten und Anlieferung

Das RessourcenDepoT Haldenwald ist montags bis donnerstags von 7.30 bis 16.30 Uhr geöffnet; von 12 bis 13 Uhr ist Mittagspause. Freitags ist die Anlage von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet. Anlieferer und Abholer sollen spätestens 15 Minuten vor Schließung an der Waage zur Erstverwiegung eintreffen.

Fragen zur Anlieferung und Beratungsanfragen beantwortet die Firma RDH. Ihre Kontaktdaten stehen unter www.rd-haldenwald.de.

Belastetes Material bleibt ein Fall für Talheim

Belastete mineralische Abfälle können weiterhin auf der Deponie Talheim abgegeben werden. Dort gelten strengere Grenzwerte zum Schutz der Umwelt; die Gebühren sind höher. Für Erdaushub mit natürlichen, sogenannten geogenen Belastungen bietet die neue Deponie in Tuningen eine Anlaufstelle. Auf herkömmlichen Erddeponien oder in Steinbruchverfüllungen ist eine solche Entsorgung laut Landkreis nicht oder nur eingeschränkt und mit hohem Analyseaufwand möglich.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: