61-Jähriger stirbt bei Höhlentour

In der Falkensteiner Höhle bei Grabenstetten starb ein 61-Jähriger nach einem medizinischen Notfall. L 1211 weiter gesperrt.

Von Redaktion1 Min. Lesezeit

In der Falkensteiner Höhle bei Grabenstetten (RT) ist am Freitagmittag ein 61-jähriger Mann nach einem medizinischen Notfall verstorben. Der Mann hatte mit einer Gruppe an einer geführten Tour teilgenommen. Hinweise auf Fremdverschulden oder ein vorwerfbares Verhalten Dritter ergaben sich nach Angaben der Mitteilung nicht.

Einsatz in der Höhle

Die Polizei wurde gegen 10.30 Uhr über den Vorfall informiert. Daraufhin wurden unter anderem Feuerwehren, die Höhlenrettung, die Bergwacht und der Rettungsdienst alarmiert. Wegen eines Hinweises auf eine hilfsbedürftige Person rund 1.300 Meter im Höhleninneren wurden weitere Kräfte nachalarmiert.

Insgesamt waren nach Polizeiangaben mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort eingesetzt. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb der 61-Jährige gegen 14 Uhr.

Weitere Besucher unverletzt

Die übrigen acht Höhlenbesucher konnten die Höhle zwischenzeitlich eigenständig und unverletzt verlassen. Sie wurden vom Notfallnachsorgedienst betreut.

Schwierige Bergung und Straßensperrung

Die Bergung des Verstorbenen dürfte sich wegen der schwierigen örtlichen Gegebenheiten voraussichtlich bis in die späten Abendstunden hinziehen. Die L 1211 entlang der Falkensteiner Höhle musste wegen der Vielzahl an Einsatzfahrzeugen zwischen Grabenstetten und Bad Urach über mehrere Stunden zunächst durch die Feuerwehr und im weiteren Verlauf durch die Straßenmeisterei Eningen unter Achalm voll gesperrt werden.

Da die Bergungsmaßnahmen noch nicht abgeschlossen sind, wird die Sperrung nach Angaben der Mitteilung auf unbestimmte Zeit aufrechterhalten.

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