Pfefferspray-Angriff in Stadtbahn bei Rastatt
18-Jähriger verletzt, 38-jähriger Fahrgast nach Vorfall im Bahnhof Rastatt behandelt – Polizei sucht drei Unbekannte

Die Bundespolizeiinspektion Offenburg ermittelt nach einem Vorfall im Bahnhof Rastatt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Nach Angaben der Mitteilung soll es in der Nacht zum 12. April zu einer Attacke in einer Stadtbahn der Linie 8 gekommen sein.
Vorfall im Bahnhof Rastatt
Demnach befand sich ein 18-Jähriger auf der Fahrt von Karlsruhe in Richtung Freudenstadt, als der Zug im Bahnhof Rastatt hielt. Dort soll der serbische Staatsangehörige von bislang drei unbekannten Personen angegriffen worden sein.
Die mutmaßlichen Täter sollen den jungen Mann mehrmals ins Gesicht geschlagen und außerdem Pfefferspray gegen ihn eingesetzt haben. Der 18-Jährige erlitt dadurch blutende Gesichtsverletzungen.
Flucht der Unbekannten
Nach dem Angriff flüchteten die drei Unbekannten in Richtung Rastatt. Trotz einer Fahndung konnten sie nicht mehr ausfindig gemacht werden. Der verletzte 18-Jährige blieb zunächst im Zug.
Reaktion im Zug und medizinische Versorgung
Reisende, die auf die Tat aufmerksam geworden waren, verständigten den Lokführer. Dieser stoppte den Zug im Bahnhof Kuppenheim, wo der Rettungsdienst den 18-Jährigen sowie einen 38-jährigen Fahrgast ärztlich versorgte.
Der deutsche Staatsangehörige klagte nach dem Einsatz des Pfeffersprays über Atemwegsreizungen.
Ermittlungen der Bundespolizei
Die Bundespolizei wertet im Zusammenhang mit dem Fall diverse Zeugenaussagen sowie Videoaufzeichnungen der Stadtbahn aus. Ziel der Ermittlungen ist es, den genauen Ablauf des Vorfalls und die Identität der drei unbekannten Personen zu klären.
Einordnung des Falls
Im Mittelpunkt steht derzeit der Verdacht einer gefährlichen Körperverletzung. Weitere Angaben über die Hintergründe des Angriffs oder die Beteiligten wurden in der Mitteilung nicht gemacht.
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