Wassermassen fluten Mineralbad Berg in Stuttgart

Wasserrohrbruch setzt Untergeschoss und Nachbarkeller unter Wasser – Feuerwehr pumpt zwölf Stunden lang ab

Von Redaktion

In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es in Stuttgart zu einem größeren Wasserschaden im Bereich des Mineralbads Berg. Passanten bemerkten austretendes Wasser im Straßenbereich und alarmierten die Einsatzkräfte. Vor Ort stellte die Feuerwehr einen Bruch einer Wasserleitung fest, aus der erhebliche Wassermengen austraten.

Überflutung im Untergeschoss und Schäden am Nachbargebäude

Die Folgen des Rohrbruchs waren erheblich: Das Untergeschoss des Mineralbads Berg stand auf einer Fläche von 900 Quadratmetern mehr als einen Meter hoch unter Wasser. Auch der Keller eines benachbarten Gebäudes lief voll. Nach Angaben aus der Lageeinschätzung entstand ein großer Gebäudeschaden.

Mitarbeiter von Netze BW sperrten die beschädigte Leitung ab, um weiteres Nachlaufen zu verhindern. Zusätzlich wurde die Stromversorgung des Gebäudes vorsorglich abgeschaltet. Damit sollten weitere Risiken im betroffenen Bereich vermieden werden.

Umfangreiche Maßnahmen zur Wasserbeseitigung

Die Feuerwehr begann unmittelbar mit der Wasserbeseitigung. Wegen der großen Wassermengen kamen verschiedene Einsatzmittel zum Einsatz, darunter eine Einheit des Katastrophenschutzes, fünf Schmutzwasserpumpen sowie weitere Geräte. Auch Stromaggregate, Tauchpumpen, Wassersauger und eine Großpumpe wurden eingesetzt.

In den Technikräumen gelangte zudem Hydrauliköl ins Wasser. Dieses wurde mit Ölbindemittel aufgenommen, um die Verunreinigung zu beseitigen.

Eingesetzte Kräfte

  • Berufsfeuerwehr: 2 Umwelt, 3 Leitungsdienst, zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge
  • Feuerwache 5: Wechsellader mit Abrollbehälter Wasserförderung
  • Freiwillige Feuerwehr: Wangen mit drei Löschfahrzeugen
  • Freiwillige Feuerwehr: Birkach mit einem Löschfahrzeug
  • Freiwillige Feuerwehr: eine Abteilung mit Mannschaftstransportwagen und Gerätewagen Logistik
  • Rettungsdienstkräfte waren nicht eingesetzt. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

    Einsatz über viele Stunden

    Nach rund 12 Stunden konnte die Einsatzstelle an den Gebäudebetreiber übergeben werden. Damit endete ein langwieriger Einsatz, der durch die massive Wassermenge und die zusätzlichen Verunreinigungen deutlich erschwert war.

    Eigene Anzeige

    Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

    Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

    Jetzt anfragen

    Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: