300 Rosen für mehr Mut gegen Gewalt

Aktion in Baden macht auf das Hilfetelefon für Frauen aufmerksam und fördert gemeinschaftliche Prävention

300 Rosen für mehr Mut gegen Gewalt
Bild zum Beitrag© Redaktion Baden-Baden

Mit einer besonderen Aktion hat der Verein Sicheres Baden e.V. gemeinsam mit verschiedenen Partnern erneut auf das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" aufmerksam gemacht. Am Donnerstag verteilten Vertreterinnen und Vertreter des Bündnisses vor dem Netto-Markt in der Ooser Sophienstraße insgesamt 300 Rosen an Frauen. Die Kampagne steht unter dem Motto "statt Veilchen" und setzt damit ein klares Zeichen gegen Gewalt.

Symbolische Geste: Rosen für Aufmerksamkeit und Respekt

Ziel der Verteilaktion war es, das Gespräch über Gewalt zu eröffnen und den Betroffenen Mut zu machen, Hilfsangebote wahrzunehmen. Jede überreichte Rose war mit einem Kärtchen versehen, das die Nummer sowie die Internetadresse des Hilfetelefons 116 016 enthielt. Dieses Angebot ist rund um die Uhr, an allen Tagen im Jahr, erreichbar – anonym, kostenlos, barrierefrei und in 18 Sprachen.

Viele Passantinnen nutzten die Gelegenheit für einen kurzen Austausch am Aktionsstand und nahmen die Geste dankbar an. Die Aktion möchte die Hemmschwelle senken, das Thema Gewalt offen anzusprechen und auf Hilfsmöglichkeiten hinzuweisen.

Bedeutung gemeinsamer Präventionsarbeit

Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer, der dem Verein Sicheres Baden e.V. als erster Vorsitzender vorsteht, betonte: "Jede Rose steht für Aufmerksamkeit und Respekt. Wir möchten Menschen ermutigen, über Gewalt zu sprechen, sei es im eigenen Umfeld oder mit Fachstellen. Gespräche können helfen und den ersten Schritt in Richtung Unterstützung bedeuten." Unterstützt wurde die Aktion von Kim Ullrich, stellvertretende Leiterin des Kinderschutzhauses Baden, sowie Svetlana Bojcetic, Leiterin der Beratungsstelle des Vereins helfen Frauen und Mädchen Rastatt.

Neben Bürgermeister Dr. Krammerbauer engagierte sich Martin Granacher, der neue Leiter des Polizeireviers Baden, für das Bündnis. Gemeinsam mit allen Beteiligten wurde die wichtige Rolle der Präventionsarbeit hervorgehoben, um Gewalt vorzubeugen und betroffenen Frauen Zugänge zu Unterstützung aufzuzeigen.

Beteiligte Partner und gemeinsames Engagement

  • Dr. Tobias Krammerbauer (Verein Sicheres Baden e.V.)
  • Kim Ullrich (Kinderschutzhaus Baden)
  • Svetlana Bojcetic (helfen Frauen und Mädchen Rastatt)
  • Martin Granacher (Polizeirevier Baden)
  • Laura Geißler
  • Petra Kurpisz
  • Ursula Frenzel
  • Die breite Beteiligung verschiedener Organisationen verdeutlicht die gesellschaftliche Relevanz des Themas und das gemeinsame Ziel, Gewalt gegen Frauen zu verhindern.

    Hilfetelefon: Unterstützung rund um die Uhr

    Das bundesweite Hilfetelefon 116 016 stellt eine zentrale Anlaufstelle für Betroffene von Gewalt dar. Es ist anonym, gratis und in vielen Sprachen erreichbar.

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    subtitle="Anonym, kostenlos, 24/7, 18 Sprachen"

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    Aktionen wie "statt Veilchen" machen deutlich: Prävention beginnt bei der öffentlichen Aufmerksamkeit und dem Gespräch. Jede Rose war ein Zeichen für Solidarität – und ein Impuls, Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen oder im eigenen Umfeld über das Thema zu sprechen.

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