Flagge für den Frieden: Mayors for Peace in Baden gehisst

Oberbürgermeister Späth setzt Zeichen gegen Atomwaffen und für nukleare Abrüstung

Flagge für den Frieden: Mayors for Peace in Baden gehisst
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert mit OpenAI · Herausgeber: Die Stadt Redaktion

Am 8. Juli wehten in zahlreichen Städten weltweit die Flaggen der „Mayors for Peace“ – auch in -Baden setzte Oberbürgermeister Dietmar Späth ein symbolträchtiges Zeichen für Frieden und nukleare Abrüstung. Im Innenhof des Rathauses hisste Späth persönlich die Flagge und schloss sich damit einer internationalen Bewegung an, in der mehr als 500 Städte und Gemeinden in Deutschland aktiv sind.

Starkes Zeichen für Frieden

Mit der Aktion betonen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister weltweit ihre Forderung an die Staaten der Weltgemeinschaft, auf die Beseitigung von Nuklearwaffen hinzuarbeiten. Die Flaggenhissung dient als sichtbares Signal für Dialog, Verständigung und eine friedlichere Welt. Die Bedeutung des diesjährigen Flaggentags wurde von Oberbürgermeister Späth unterstrichen:

„Angesichts der weltweiten Krisen und zunehmenden Spannungen ist das Eintreten für Frieden und Abrüstung aktueller denn je. Als Mayors for Peace senden wir am 8. Juli ein sichtbares Zeichen: Gemeinsam setzen wir uns für Verständigung, Dialog und eine friedlichere Welt ein. Hier in -Baden und weltweit.“

Späth engagiert sich bereits seit vielen Jahren im Bündnis der „Mayors for Peace“ und wurde 2020 für sein Engagement mit dem „Basispreis“ ausgezeichnet.

Internationales Rechtsgutachten als Hintergrund

Der Flaggentag erinnert jährlich an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 8. Juli 1996. Das Gutachten stellte fest, dass sowohl die Androhung als auch der Einsatz von Atomwaffen prinzipiell mit dem humanitären Völkerrecht nicht vereinbar sind.

Auch wenn das Gutachten rechtlich nicht bindend ist, wird darin dennoch die völkerrechtliche Verpflichtung der Staaten betont, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung von Kernwaffen einzuleiten.

Geschichte der „Mayors for Peace“

Die Initiative wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima ins Leben gerufen, seither schließen sich immer mehr Stadtoberhäupter weltweit dieser Bewegung an. Ziel ist es, den öffentlichen Druck für Abrüstung zu erhöhen und an die Menschlichkeit im Umgang mit Massenvernichtungswaffen zu erinnern.

  • Mehr als 500 deutsche Städte und Gemeinden nehmen regelmäßig am Flaggentag teil.
  • Die Bewegung ist ein globales Netzwerk für städtisches Engagement und Friedensförderung.
  • Ein Zeichen, das weiter wirkt

    Die Flaggenaktion in -Baden ist Teil einer globalen Solidaritätsbekundung für eine Welt ohne nukleare Bedrohung. Mit dem jährlichen Flaggentag bleibt das Ziel klar: Staaten weltweit an ihre Verpflichtungen zu erinnern und den Weg für friedliche Lösungen und nachhaltige Abrüstung zu ebnen.

    Die Botschaft des Flaggentags ist damit präsenter denn je – in -Baden, deutschlandweit und weltweit.

    Weitere Bilder

    Flagge für den Frieden: Mayors for Peace in Baden gehisst
    Bild zum Beitrag© Redaktion Baden-Baden
    Flagge für den Frieden: Mayors for Peace in Baden gehisst
    Bild zum Beitrag© Redaktion Baden-Baden
    Flagge für den Frieden: Mayors for Peace in Baden gehisst
    Bild zum Beitrag© Redaktion Baden-Baden

    Eigene Anzeige

    Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

    Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

    Jetzt anfragen

    Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: