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Gedenken am Michaelsberg: 80 Jahre Kriegsende

Bürger und Politiker erinnern zum Volkstrauertag an Opfer und mahnen zu Frieden und Zusammenhalt

Von Redaktion Baden-Baden17.11.25, 11:46

In diesem Artikel

AW
Alexander Wieland
KW
Kai Whittaker
CL
Cornelia Loga
HB
Hans-Peter Behrens
JL
Johann Lorenz

Am vergangenen Sonntag fand auf dem Michaelsberg in Baden eine bewegende Gedenkveranstaltung anlässlich des Volkstrauertages statt. Ziel der Veranstaltung war es, an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft zu erinnern und ein Zeichen für Frieden und Verständigung zu setzen.

Zentrale Gedenkfeier mit prominenten Gästen

Die Gedenkfeier begann mit einer musikalischen Einstimmung durch den Musikverein Lichtenthal. Im Anschluss begrüßte Erster Bürgermeister Alexander Wieland zahlreiche Teilnehmer, darunter Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker, die Landtagsabgeordneten Cornelia Loga und Hans-Peter Behrens, den Ehrenvorsitzenden des VdK-Kreisverbandes Johann Lorenz, Vertreter verschiedener Organisationen sowie Mitglieder des Gemeinderats und viele weitere Gäste.

Die Veranstaltung schuf einen würdigen Rahmen, um gemeinsam innezuhalten und das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt aufrechtzuerhalten.

Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs

In den Redebeiträgen wurde daran erinnert, dass vor 80 Jahren der Zweite Weltkrieg endete – ein Konflikt, der unermessliches Leid und Zerstörung verursacht hat und mehr als 60 Millionen Menschenleben forderte. Das Gedenken soll die Verantwortung wachhalten, auch heute aktiv für Frieden einzutreten.

Kurz erklärtVolkstrauertag

Der Volkstrauertag ist ein nationaler Gedenktag in Deutschland, an dem der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht wird.

Aktuelle Bezüge und Mahnung zum Engagement für Frieden

Erster Bürgermeister Alexander Wieland griff in seiner Ansprache ein Zitat des Philosophen Ludwig Wittgenstein auf: "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen." Damit unterstrich er die Schwierigkeit, das Ausmaß von Krieg und Gewalt in Worte zu fassen – nicht nur im Hinblick auf die Weltkriege, sondern auch angesichts aktueller Konflikte wie in Gaza oder der Ukraine.

Dennoch mahnte Wieland, nicht in Sprachlosigkeit zu verharren, sondern die Stimme gegen Aggression, Krieg und Gewaltherrschaft zu erheben. Frieden sei keine Selbstverständlichkeit, sondern beginne bei jedem Einzelnen, in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz und in der Stadtgesellschaft. Nur durch entschlossenes Handeln könne ein friedliches Zusammenleben gelingen.

Bedeutung für die Stadtgesellschaft

Die Veranstaltung auf dem Michaelsberg verdeutlichte, wie wichtig es ist, das Erinnern wachzuhalten. Neben der Rückschau auf die Vergangenheit wurden auch die Herausforderungen der Gegenwart thematisiert. Durch die Beteiligung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen wurde das Anliegen des Volkstrauertages breit in die Stadtgesellschaft getragen.

Das Gedenken bleibt somit ein Appell: Ob im kleinen oder großen Rahmen – der Einsatz für Frieden und gegen Gewalt ist eine fortwährende Aufgabe. Der Volkstrauertag bietet Gelegenheit, diese Verantwortung gemeinsam zu reflektieren und weiterzutragen.

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Gedenken am Michaelsberg: 80 Jahre Kriegsende
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