Gymnasium Hohenbaden verabschiedet Abiturienten unter dem Motto „Aufbruch“
27 Absolventen erhalten Zeugnisse; Erster Integrationspreis geht an Anna Alokhina

Am 5. Juli fand am Gymnasium Hohenbaden in Baden die feierliche Verleihung der Allgemeinen Hochschulreife statt. Unter dem diesjährigen Motto „Aufbruch“ erhielten alle 27 Absolventinnen und Absolventen ihr Abiturzeugnis – ein symbolträchtiger Übergang in einen neuen Lebensabschnitt.
Musikalischer Auftakt und Festrede als Sinnbild für Neubeginn
Den musikalischen Startschuss gab das Schulorchester mit einem Arrangement von Antonín Dvořáks 9. Symphonie „Aus neuen Welten“. Schulleiter Martin Müller griff dieses Motiv in seiner Rede auf und zeichnete es als Sinnbild für die bevorstehenden neuen Wege der Absolventinnen und Absolventen. Er betonte, dass der Übergang vom Lernen und Bangen zur aktiven Gestaltung des eigenen Lebens einer „Fahrkarte“ in noch unbekannte Welten gleiche.
Nach Ansicht von Martin Müller bedeutet das Abitur weit mehr als nur die Berechtigung zum Hochschulstudium. Es ist zugleich Voraussetzung und Werkzeug, mit dem junge Erwachsene eigenverantwortlich und aktiv ihren Lebensweg gestalten können. Der Schulleiter verglich die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler mit der Arbeit in einem mittelständischen Betrieb: Die Einzelnen bringen unterschiedliche „Zutaten“ und Fähigkeiten mit, doch das Zusammenspiel im schulischen Alltag formt daraus das individuelle und gemeinschaftliche Ergebnis.
Persönliche Rückblicke und bewegende Worte der Preisträgerin
Die Scheffelpreisträgerin Lavinia Paul sorgte für einen ganz persönlichen Moment. In ihrer Ansprache verglich sie den Verlauf der Schulzeit mit einem lebhaften Fluss: stets in Bewegung, Herausforderungen begegnet man fortwährend, doch stets bleibt das Erlebte prägend. Besonders hob sie hervor, dass die Schule für viele zum Ort der Begegnung und Freundschaft geworden sei – ein Ort, der sich fast wie eine zweite Familie anfühle.
Auszeichnungen und erstmals verliehener Integrationspreis
Traditionsgemäß gratulierte der Elternbeirat den Abiturientinnen und Abiturienten und würdigte die Leistungen mit dem Geschenk einer roten Rose. Neben den etablierten Fach- und Sozialpreisen wurde in diesem Jahr erstmals ein Integrationspreis vergeben. Anna Alokhina wurde für ihre herausragenden Leistungen beim Erlernen der deutschen Sprache und ihr beispielhaftes Engagement in der Schulgemeinschaft ausgezeichnet.
Die diesjährigen Preisträger auf einen Blick
Blick in die Zukunft
Für die Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2025 ist die Zeit des schulischen Lernens nun vorbei. Mit vielfältigen Auszeichnungen, persönlichen Erinnerungen und einer klaren Botschaft zu Aufbruch und Gestaltungskraft treten sie ihren nächsten Lebensabschnitt an. Die Schulgemeinschaft des Gymnasiums Hohenbaden gratuliert herzlich und wünscht einen gelungenen Start in die „neuen Welten“.
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