Kinderkunst schmückt Jugendamt Baden
Fünf Bilder aus Maltherapie bringen Farbe und Atmosphäre in die Beratungsräume

Seit kurzem zieren fünf farbenprächtige Kunstwerke die Räumlichkeiten des städtischen Jugendamts in der Schützenstraße in Baden. Diese besonderen Bilder stammen von Kindern aus dem örtlichen Kinder- und Jugendheim und entstanden im Rahmen einer Maltherapie. Bürgermeister Roland Kaiser nahm die Werke im Rahmen einer feierlichen Übergabe als Dauerleihgaben offiziell entgegen.
Kunst verbindet Jugendhilfe und Verwaltung
Die Kunstwerke sind nicht nur Ausdruck kindlicher Kreativität, sondern stehen laut Bürgermeister Roland Kaiser auch „für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Einrichtung“. Die Übergabe erfolgte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Jugendamts sowie des Kinder- und Jugendheims.
Künstlerische Selbstentfaltung in der Maltherapie
Begleitet wurden die 15 teilnehmenden Kinder von Brunhilde Gassenschmidt, Maltherapeutin und Erzieherin im Kinder- und Jugendheim. Im kreativen Schaffensprozess gab es keinerlei Vorgaben, jedes Kind konnte frei wählen, was auf das Papier kommt. Dazu Gassenschmidt: „Jedes Bild ist einzigartig und bedeutet den Kindern viel. In ihnen spiegelt sich Hoffnung auf eine gute Zukunft.“
Dauerleihgaben mit besonderer Bedeutung
Für die Dauerleihgabe wurden bewusst Werke ausgewählt, die für die Kinder eine besondere Bedeutung haben. Sie schmücken nun gezielt jene Räume des Jugendamts, in denen regelmäßig Eltern-Beratungsgespräche und interne Teambesprechungen stattfinden. Mitja Frank vom Jugendamt betont den Mehrwert: „Wir wollten die Räume einladender gestalten – Bilder bringen Leben in die Verwaltung.“
Atmosphäre und Nachhaltigkeit für die Zusammenarbeit
Die Idee für die Ausstellung entstand auf Initiative von Yvonne Nautauscher, Abteilungsleiterin im Jugendamt. Ziel war es, mehr Atmosphäre in die Räumlichkeiten zu bringen und den Kontakt zum Kinder- und Jugendheim aktiv zu nutzen. Daniel Gerlich, pädagogischer Leiter des Kinder- und Jugendheims, begrüßt die sichtbare Kooperation: „Die Jugendlichen profitieren von der vertrauensvollen Verbindung mit dem Jugendamt. Dass das Ergebnis dieser Zusammenarbeit jetzt hier dauerhaft sichtbar wird, freut uns sehr.“
Ein sichtbares Zeichen für Wertschätzung
Die Ausstellung steht symbolisch dafür, dass Kinder ernst genommen und in ihrer Entwicklung gefördert werden. Wie Mitja Frank es formuliert: „Kein Kind darf verloren gehen.“ Die Aktion unterstreicht die Bedeutung, die der Stadt Baden und ihren Einrichtungen auf die Förderung junger Menschen legen.
Personen bei der Übergabe
Mit der dauerhaften Präsentation der Kinderkunstwerke in den Amtsräumen setzt die Stadt Baden ein Zeichen für Gemeinschaft, Wertschätzung und die Kraft der Kreativität in der Jugendhilfe.
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