Sprache wählen

Nachhaltige Rosen aus Schülerhand

Das Richard-Wagner-Gymnasium produziert handgefertigte Stoffrosen und setzt auf Recycling und unternehmerische Ausbildung

Nachhaltige Rosen aus Schülerhand
Bild zum Beitrag© Redaktion Baden-Baden

Die Schülerfirma „Roses Éternelles“ aus Baden setzt auf kreative Unternehmenskultur und nachhaltige Produktideen: Unter dem Motto „Für immer blühen“ produziert das Team aus Schülerinnen und Schülern des Richard-Wagner-Gymnasiums (RWG) handgefertigte „ewige“ Rosen aus Stoff. Nun steht die nächste Herausforderung an: Die Teilnahme am renommierten Junior-Landeswettbewerb für Schülerfirmen.

Schülerfirma – Struktur und Idee

Das RWG unterstützt seit Jahren die Gründung von Schülerfirmen als festen Bestandteil des Seminarkurses. Dies verschafft den Teilnehmenden nicht nur wertvolle unternehmerische Erfahrungen, sondern kann auch Prüfungsleistungen ersetzen. Die Schülerfirma ist bewusst nach dem Vorbild einer klassischen Firma organisiert und gliedert sich in fünf Abteilungen:

  • Vorstand
  • Verwaltung
  • Buchführung (Finanzen)
  • Marketing
  • Produktion
  • Die Initiative zur Rosenproduktion stammt von Vorständin Ensara Balihodzic. Sie brachte die Inspiration aus den sozialen Medien in das Projekt ein. Das Team war von Beginn an überzeugt und brachte die Idee gemeinsam zur Umsetzung.

    Nachhaltigkeit im Fokus

    Neben dem ästhetischen Anspruch steht besonders der Aspekt der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Balihodzic hebt hervor, dass jährlich viele Rosen aus Afrika importiert werden, was mit erheblichen Umweltbelastungen einhergeht. Die Stoffrosen hingegen sind langlebig und werden in Deutschland gefertigt. Ein zusätzlicher Pluspunkt: Die Wiederverwendung von Styropor als Basis unterstreicht den Recycling-Gedanken.

    Herstellung der Rosen – Kreative Handarbeit

    Produktionsleiter Leon erläutert den aufwendigen Fertigungsprozess: Aus Seidenstoff werden Bänder zugeschnitten, zu Rosen gerollt und auf Holzspießen befestigt. Die stilvolle Verpackung erfolgt in Boxen mit recyceltem Styropor als Grundlage. Für jede Rose wird zwischen 30 Minuten und einer Stunde benötigt, was den handwerklichen Wert der Produkte unterstreicht.

    Preise, Lerneffekt und bisherige Erfolge

    • Einzelne Rose: ab 2 Euro
    • Rosen-Boxen: zwischen 15 und 30 Euro
    • Der praktische Alltag in der Schülerfirma bietet zahlreiche Lernerfahrungen: Von Unternehmensführung über Teamarbeit bis zur Stärkung sozialer Kompetenzen profitieren alle Beteiligten auf verschiedenen Ebenen.

      Auftritte und Resonanz

      Die Schülerfirma „Roses Éternelles“ war bereits bei mehreren öffentlichen Veranstaltungen vertreten, darunter der Baden-Badener Christkindelsmarkt und der Tag der offenen Tür im Februar. Das Engagement des Teams und die Unterstützung aus der Community trugen maßgeblich zum bisherigen Erfolg bei.

      Teilnahme am Landeswettbewerb und Ausblick

      Das Unternehmen ist entschlossen, sich beim Junior-Landeswettbewerb mit seiner Idee zu behaupten. Die Hoffnung auf die Anerkennung durch die Jury ist groß. Zudem freut sich die Firma über jede Form der Unterstützung: Wer ein langlebiges und originelles Geschenk sucht, kann direkt über die Website oder die Social-Media-Kanäle bestellen beziehungsweise Kontakt aufnehmen.

      Die Entwicklung der Schülerfirma „Roses Éternelles“ bleibt spannend – nicht nur wegen des Landeswettbewerbs, sondern auch im Hinblick auf ihre Rolle als Vorbild für Nachhaltigkeit und soziales Engagement an Schulen.

      Eigene Anzeige

      Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

      Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

      Jetzt anfragen

      Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: