Neuer Schulleiter am Richard-Wagner-Gymnasium
Jochen Flohn bringt internationale Erfahrung und setzt auf Vielfalt und lebenslanges Lernen


Das Richard-Wagner-Gymnasium (RWG) in Baden beginnt ein neues Kapitel: Jochen Flohn übernimmt ab sofort die Position des Schulleiters. Nach zehn erfolgreichen Jahren von Matthias Schmauder, der die Schule maßgeblich prägte, setzt nun ein erfahrener Pädagoge mit internationalem Hintergrund die Leitung fort.
Ein erfahrener Pädagoge mit internationalem Profil
Jochen Flohn, 56 Jahre alt und gebürtig aus Worms, bringt umfassende Erfahrung aus verschiedenen Bildungseinrichtungen mit. Als Mathematik- und Chemielehrer war er zuletzt drei Jahre in Brüssel tätig. Im Jahr 2022 leitete er das Max-Slevogt-Gymnasium in Landau, das durch das AbiBac-Programm – eine deutsch-französische Doppelqualifikation – hervorsticht.
Von 2012 bis 2015 sammelte Flohn zudem wichtige Auslandserfahrung als stellvertretender Schulleiter und Leiter des pädagogischen Qualitätsmanagements an der Internationalen Deutschen Schule Paris. Mit seinen Kenntnissen im internationalen Schulwesen ist er für die aktuellen Herausforderungen an deutschen Gymnasien bestens gewappnet.
Mehr als Unterricht: Vielseitige Interessen und Engagement
Flohn engagiert sich nicht nur fachlich, sondern auch kulturell und musikalisch. Sein breites Interesse reicht von Fremdsprachen über Theater bis zu Musik. Er hat am Konservatorium Dr. Hoch in Frankfurt eine Ausbildung zum Chorleiter abgeschlossen und mehrere Jahre verschiedene Chöre geleitet.
Diese Vielseitigkeit spiegelt sich auch in seiner Anerkennung der schulischen Vielfalt wider. Nach eigener Aussage ist das RWG eine Schule, die "sehr vielfältig aufgestellt ist" und gerade darin ihre Stärke sieht. Die unterschiedlichen Fächer und Arbeitsgemeinschaften machen laut Flohn Vielfalt erlebbar und schaffen Raum für Entwicklung.
Neue Herausforderungen und konkrete Impulse am RWG
Die Übernahme der Schulleitung fällt in eine Zeit gesellschaftlicher Veränderungen. Neben der strukturellen Umstellung von G8 auf G9 sieht sich die Schule mit Themen wie Handynutzung und künstlicher Intelligenz konfrontiert. Dies verlangt Anpassungen bestehender Strukturen und Prüfungsformate.
Jochen Flohn kündigte an, die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortzuführen, ohne grundlegende Veränderungen vorzunehmen. Gleichzeitig wolle er "konkrete Ideen und Wünsche" mit der Schulgemeinschaft besprechen und gemeinsam umsetzen.
In seiner Begrüßungsrede betonte er: „Das Leben ist eine ständige Fortbildung, die uns jeden Tag zeigt, dass wir immer Lernende bleiben, auch als Lehrende.“
Mit diesem Selbstverständnis stellt sich Jochen Flohn den Herausforderungen am Richard-Wagner-Gymnasium und blickt motiviert auf die kommende Zeit. Die Schulgemeinschaft kann von seinen Erfahrungen, Ideen und seiner Offenheit profitieren.
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