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Vichy erstrahlt neu: Parc des Sources feiert Wiedereröffnung

Moderne Kurinfrastruktur und Kunstwettbewerb zur 200-Jahr-Feier der Heilbonbons bringen Leben in die europäische Kurstadt

Vichy erstrahlt neu: Parc des Sources feiert Wiedereröffnung
Bild zum Beitrag© Redaktion Baden-BadenBild 1 von 3

Die französische Stadt Vichy feierte am 21. Juni einen bedeutenden Meilenstein: Nach mehr als 20 Monaten aufwendiger Renovierungen wurde der Parc des Sources offiziell wiedereröffnet. Damit setzt Vichy ein klares Zeichen für einen Neustart als renommierte Kur- und Tourismusstadt, ganz im Zeichen ihres ehrgeizigen Entwicklungsprogramms „Vichy Accélération 2030“.

Kulturerbe, Innovation und ein Jubiläum

Im Mittelpunkt der aktuellen Modernisierungen steht vor allem die Kurinfrastruktur sowie das Casino du Grand Café. Im Herzen der Stadt wurde der Parc des Sources umfassend neugestaltet. Ein zentrales Element ist der Fontänen-Brunnen „Les 11 jaillissantes“, der auf die elf bedeutenden Kurstädte Europas verweist – ein Verweis auf den Status Vichys als Teil der

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Gleichzeitig blickt Vichy 2025 auf ein weiteres Highlight: das 200-jährige Jubiläum der berühmten „pastille de Vichy“. Dieses achteckige Bonbon, 1825 vom Chemiker Jean-Pierre-Joseph d'Arcet erfunden, gilt bis heute als Symbol der Stadt. Die Kombination aus Mineralien aus Vichys Heilquellen und frischen Aromen wie Minze oder Zitrone macht die „pastille de Vichy“ zu einer Spezialität, die nicht nur den Gaumen, sondern auch die Verdauung angeregen soll.

Kunstwettbewerb: Europäische Kurstädte im Dialog

Die Verbindung zwischen Tradition und Moderne spiegelt sich auch im künstlerischen Programm wider: Anlässlich des Jubiläums veranstaltet Vichy einen internationalen Kunstwettbewerb. Künstlerinnen und Künstler aus den elf bedeutenden Kurstädten Europas wurden eingeladen, jeweils eine überdimensionale Version der berühmten Pastille zu gestalten. Ziel ist es, den Charakter ihrer Heimatstädte künstlerisch mit der Symbolik Vichys zu verknüpfen.

Für Baden-Baden nimmt Brigitte Nowatzke-Kraft teil – eine in Karlsruhe lebende und international bekannte Künstlerin, die sich in ihrem Werk besonders mit der Verbindung von Raum, Werk und Betrachter beschäftigt. In ihrer eingereichten Arbeit „Souvenir de Vichy-Baden“ verweist sie auf das römische Erbe Baden-Badens, indem sie erhöhte Amphoren vor dem Alten Dampfbad des Bäderviertels in einer zeitlosen Landschaft inszeniert. Auch diese Pastille ist derzeit im Parc des Sources in Vichy ausgestellt.

Ausstellung und Mitmach-Angebote

Die künstlerisch gestalteten Pastillen können bis November 2025 im Parc des Sources besichtigt werden. Für Besucher gibt es zudem die Möglichkeit, per QR-Code weitere Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern sowie zu deren Heimatstädten zu erhalten. Bis Ende September können Interessierte außerdem im Rahmen eines Publikumsvotings für ihre favorisierte Pastille abstimmen.

Weitere Informationen und Ansprechpartnerin

Für weiterführende Informationen empfiehlt sich ein Besuch der Webauftritte der Stadt Baden-Baden oder der Ville de Vichy. Aktuelle Updates zu Jubiläum und Ausstellung sind dort abrufbar.

Die Ausstellung in Vichy bietet nicht nur einen Einblick in die Vielfalt europäischer Kurstädte, sondern macht auch das kulturelle Erbe und die künstlerische Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart lebendig erlebbar.

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