Erinnerungsräume in Böblingen öffnen am 4. Oktober wieder

Am 4. Oktober öffnen die „Erinnerungsräume“ in Böblingen wieder: Kunstwerk von Marinus van Aalst zeigt NS-Zeit, Bombennacht und Zwangsarbeit.

Von Redaktion Böblingen1 Min. Lesezeit
Installation in den Erinnerungsräumen der Friedhofskapelle mit einem Kunstwerk von Marinus van Aalst.

Foto: Stadtverwaltung Böblingen

Foto: Stadtverwaltung Böblingen

Am 4. Oktober werden die „Erinnerungsräume“ in Böblingen wieder geöffnet. Zu sehen ist dort das eigens für die unterirdischen Räume der Friedhofskapelle geschaffene Kunstwerk von Marinus van Aalst. Es setzt sich mit der Stadtgeschichte im Zweiten Weltkrieg auseinander und steht in einem direkten Dialog mit der Architektur der Kellerräume.

Die Ausstellung erinnert an die Bombennacht vom 7. auf den 8. Oktober 1943, bei der 44 Menschen starben, und an die Zwangsarbeiter auf dem Flughafengelände, die von 1940 bis 1945 zur Reparatur von Militärflugzeugen eingesetzt wurden. Die künstlerische Gestaltung soll dabei eine gewisse Distanz zum historischen Geschehen schaffen.

Öffnungszeiten

Geöffnet sind die „Erinnerungsräume“ von März bis November an jedem ersten Sonntag im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr.

Weitere Sonderöffnungstermine, etwa während der Langen Nacht der Museen Böblingen/Sindelfingen, nennt die Stadt auf ihrer Homepage unter www.boeblingen.de. Zusätzliche Informationen zu der Einrichtung gibt es auch unter www.art-van-aalst.com.

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