Rekordbeteiligung bei „Jugend musiziert“ in Ditzingen

260 junge Talente treten am 31. Januar und 1. Februar beim Regionalwettbewerb an – mit besonderen Highlights wie Harfe und drei parallelen Klavier-Jurys

Rekordbeteiligung bei „Jugend musiziert“ in Ditzingen
Bild zum Beitrag© Redaktion Ditzingen

Am Wochenende vom 31. Januar bis 1. Februar wird die Stadt Ditzingen erneut zur Bühne für den renommierten Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“. Bereits zum 24. Mal lädt die Stadt junge musikalische Talente aus dem Landkreis Ludwigsburg ein, ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit rund 260 angemeldeten Teilnehmenden wird ein neuer Rekord aufgestellt – ein starkes Zeichen für die Bedeutung und Popularität dieses Wettbewerbs in der Region.

Vielfältige Wertungsspiele und organisatorische Herausforderungen

Der Regionalwettbewerb konzentriert sich auf das Schulzentrum Glemsaue als Hauptveranstaltungsort, ergänzt durch einige Wertungsspiele im Katholischen Gemeindezentrum sowie in der Stadthalle Ditzingen und der Stadthalle Vaihingen/Enz. Die Teilnehmenden treten in einer Vielzahl von Kategorien an, darunter Akkordeon, Holzblasinstrumente, Streichinstrumente, Harfe, Drum-Set (Pop), Klavier solo sowie verschiedene Kammermusik-Formate.

Besonders hervorzuheben ist in diesem Jahr die hohe Anzahl an Klavier-Solo-Anmeldungen: Über 93 junge Musikerinnen und Musiker stellen sich dieser Sparte, weshalb erstmals drei Jurys parallel arbeiten. Insgesamt laufen am Samstag sechs Wertungen gleichzeitig – ein beachtlicher logistischer Aufwand, der die wachsende Bedeutung des Wettbewerbs verdeutlicht.

Solowertung Harfe und Gastteilnehmende

Eine Besonderheit im aktuellen Wettbewerbsjahr ist die Solowertung Harfe, die in der Regel eher selten angeboten wird. Dies lockt Gastteilnehmerinnen und -teilnehmer aus anderen Regionen nach Ditzingen und erweitert so das musikalische Spektrum des Regionalwettbewerbs.

Höhepunkt: Das Preisträgerkonzert in der Stadthalle Ditzingen

Das Preisträgerkonzert, das am Sonntag, 1. Februar, um 18 Uhr in der Stadthalle Ditzingen stattfindet, bildet den festlichen Abschluss des Wettbewerbs. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, bei freiem Eintritt die besten Darbietungen der jungen Musikerinnen und Musiker live zu erleben. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgen der Musikverein Stadtkapelle und der Handharmonika-Club 1932 e.V.

Ablauf und Wertungen: Übersicht zu den Wettbewerbstagen

Die Wertungsspiele finden an folgenden Orten und zu folgenden Zeiten statt:

  • Samstag, 31. Januar 2026:
    • Akkordeon
    • Holzblasinstrumente
    • Duo: ein Blechblasinstrument
    • Harfe (Katholisches Gemeindezentrum)
    • Streichinstrumente I–IV
    • Drum-Set (Pop) (Stadthalle Vaihingen/Enz)
    • Sonntag, 1. Februar 2026:
      • Kammermusik Blechbläser (gemischte Instrumente)
      • Klavier solo
      • Wertungszeitraum: 09:00–11:35 Uhr (genaue Zeiten vor Ort einsehbar)
      • Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

        Von der Region zur Bühne des Bundeswettbewerbs

        Für die Teilnehmenden steht viel auf dem Spiel: Wer mindestens 23 bis 25 Punkte erzielt, qualifiziert sich für die nächste Runde, den Landeswettbewerb Baden-Württemberg am 18. März. Die Wertung im Drum-Set (Pop) wird separat vom 20. bis 22. März in Waldstetten durchgeführt. Die besten Musikerinnen und Musiker haben die Chance, beim Bundeswettbewerb vom 21. bis 31. Mai 2026 in München und Regensburg Baden-Württemberg zu vertreten.

        Informationen für Besucherinnen und Besucher

        Musikbegeisterte sind eingeladen, die vielseitigen Darbietungen live mitzuerleben. Die Stadt Ditzingen und die Jugendmusikschule wünschen allen Teilnehmenden viel Erfolg und vor allem Freude am Musizieren. Weitere Informationen, Zeitpläne und Ergebnisse werden auf der Website der Stadt Ditzingen sowie der offiziellen Seite von „Jugend musiziert“ veröffentlicht.

        Mit ihrem Engagement für den musikalischen Nachwuchs unterstreicht die Stadt Ditzingen auch im 24. Jahr des Wettbewerbs ihre Rolle als bedeutender regionaler Kulturstandort – und macht einmal mehr deutlich, wie wichtig musikalische Bildung für die Gesellschaft ist.

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