Umbau und Erweiterung des städtischen Bauhofs auf den Espen ab 15. September
Pläne: Modernisierung von Sozial-, Sanitär- und Umkleideräumen sowie Vergrößerung der Nutzfläche des Büro- und Sozialtrakts
Bauhof soll erweitert und modernisiert werden
Der städtische Bauhof auf den Espen wird ab dem 15. September umgebaut und erweitert. Bürgermeister Bruno Metz, Bauamtsleiter Markus Schoor, Bauhofleiter Markus Ohnemus, der städtische Projektleiter Luis Gortarez sowie Stefan Kiss vom Architekturbüro Rauer aus Ettenheim stellten die Pläne bei einem Pressetermin vor.
Der Bauhof beschäftigt derzeit 22 Mitarbeitende und übernimmt eine breite Palette kommunaler Aufgaben. Dazu zählen unter anderem die Pflege von rund 600 Kilometern Feldwegen, 75 Kilometern Wasserläufen, elf Sportplätzen, 25 Spielplätzen, fünf Friedhöfen und fünf Hochwasserrückhaltebecken. Hinzu kommen 340 Ruhebänke, 180 Abfallbehälter sowie Hunderte Blumenkästen und Blumenkübel. Auch Winterdienst, Grünpflege, Reparaturarbeiten, die Wartung des Fuhrparks sowie Beschilderungen und Absperrungen bei Veranstaltungen gehören zum Aufgabenspektrum.
Mehr Platz für Sozial- und Arbeitsbereiche
Mit den gestiegenen Aufgaben haben sich auch die Anforderungen an Arbeitsschutz und Hygiene erhöht. Deshalb sollen die Sozial-, Sanitär- und Umkleideräume umfassend umgestaltet und zeitgemäß ausgestattet werden. Im Erdgeschoss sind fünf Duschen für Männer und zwei für Frauen vorgesehen.
Die bisherige Nutzfläche des Büro- und Sozialtrakts beträgt rund 190 Quadratmeter und soll durch den Anbau auf etwa 498 Quadratmeter erweitert werden. Geplant sind außerdem modernisierte Büroräume, ein neuer Technikraum und die Erneuerung der Beleuchtungsanlage in den Gebäudeteilen, die nicht vollständig saniert werden. Zudem wird der Bauhof an die Fernwärme angeschlossen.
Kosten und Schwarz-Weiß-Trennung
Die Gesamtkosten für Umbau und Erweiterung belaufen sich auf rund 1,965 Millionen Euro. Ein zentraler Bestandteil der Planung ist zudem die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung. Sie soll verschmutzte Arbeitsbereiche konsequent von sauberen Aufenthalts- und Sozialräumen trennen.
Bauhofleiter Markus Ohnemus verwies in diesem Zusammenhang auf Einsätze etwa bei der Müllentsorgung, auf Friedhöfen oder bei Mäharbeiten entlang der Straßen. Mit verschmutzter Arbeitskleidung dürften die Aufenthaltsräume aus hygienischen Gründen nicht betreten werden. Deshalb brauche es die Möglichkeit, von Schwarz auf Weiß zu wechseln.
Nach Angaben von Bürgermeister Bruno Metz soll der Umbau auch dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen an die rechtlichen Vorgaben anzupassen und den Beschäftigten ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld zu bieten. Im September kommen zudem zwei neue Mitarbeiter für die Bereiche Werkstatt und Grünanlagen hinzu.
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