Sonderausstellung „Geliebte Gabi“ im Schulmuseum

Sonderausstellung „Geliebte Gabi“ im Schulmuseum: Feierabendführung am 29. September um 17 Uhr mit Judith Baumbach zur NS-Zeit.

Von Redaktion Friedrichshafen1 Min. Lesezeit

Mit der neuen Sonderausstellung Geliebte Gabi. Ein Mädchen aus dem Allgäu – ermordet in Auschwitz vertieft das Schulmuseum den Blick in die Zeit der NS-Diktatur. Am Dienstag, 29. September, führt die Kunsthistorikerin Judith Baumbach um 17 Uhr im Rahmen einer Feierabendführung durch die Ausstellung.

Die Ausstellung geht auf eine gemeinsame Idee und Konzeption des Allgäuer Autors und Filmemachers Leo Hiemer und der Kuratorin Regina Gropper zurück. Hiemer beschäftigt sich nach Angaben des Museums bereits seit den 1990er Jahren mit Gabis Leben und ihrer kurzen Biografie; 1993 brachte er die Geschichte mit dem Film Leni … muss fort auch auf die Leinwand.

Die Geschichte von Gabi

Gabi wurde 1937 in Marktoberdorf als Tochter von Lotte Schwarz geboren. Lotte Schwarz war getaufte Jüdin. Um ihre Tochter zu schützen, brachte sie Gabi auf einen Bauernhof. Dort verbrachte das Mädchen einige glückliche Jahre, bis es 1943 entdeckt und nach Auschwitz deportiert wurde.

Ausstellung im Schulmuseum

Die Schau zeigt Gabis gut dokumentiertes Leben im Allgäu vor dem Hintergrund der NS-Gesetze. Fotografien und Spielzeug aus Gabis Besitz sollen das Mädchen näherbringen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Zeitzeugeninterviews. Zu sehen ist sie im Schulmuseum in zwei Ausstellungsräumen im zweiten Stockwerk.

Alle Termine zum Begleitprogramm und weitere Informationen zur Sonderausstellung stehen auf der Website des Schulmuseums unter www.schulmuseum.friedrichshafen.de.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

Einfache Sprache