Bundespolizei stellt Gewehr und Munition bei Kontrolle am Grenzübergang Altenheim sicher
Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz nach Angaben zu Wildschweintransport und fehlendem Waffenschein
Bundespolizei stellt Gewehr und Munition am Grenzübergang Altenheim sicher
Am Freitagabend, 24. Juli 2026, hat die Bundespolizei am Grenzübergang Altenheim ein Fahrzeug mit französischer Zulassung kontrolliert. Der Fahrer wies sich mit einer französischen Identitätskarte und seinem Führerschein aus.
Nach Angaben der Bundespolizei transportierte der 66-Jährige in einem auf der Anhängerkupplung angebrachten Kasten ein etwa 80 Kilogramm schweres Wildschwein. Das Tier hatte er zuvor in Frankreich geschossen.
Auf dem Fahrersitz des Wagens befand sich das Gewehr, mit dem das Wildschwein erlegt worden war. Dafür konnte der Mann einen französischen Jagdschein vorlegen. Einen Waffenschein sowie einen europäischen Feuerwaffenpass besaß er nach Mitteilung der Beamten jedoch nicht.
Eine Überprüfung des französischen Staatsangehörigen über das Gemeinsame Zentrum in Kehl ergab laut Bundespolizei, dass er im französischen Waffenregister nicht eingetragen ist und die Langwaffe auf eine andere Person registriert ist.
Weitere Gegenstände im Auto gefunden
Im Fahrzeug fanden die Beamten zudem mehrere weitere Gegenstände:
- zwei Waffenmagazine,
- sieben Messer,
- ein Beil
- und 280 Patronen.
Die Waffe und die dazugehörige Munition wurden sichergestellt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er seine Fahrt fortsetzen.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.