Neue Halfpipe macht Kehl zum Skate-Hotspot
40 Tonnen Beton für mehr Jugendkultur und Bewegung im Skaterpark

Der Skaterpark in Kehl steht kurz vor einer bedeutenden Erweiterung: Am Montagmorgen, dem 8. September, wurde die neue Halfpipe offiziell an ihren Platz neben der bestehenden Skateranlage gebracht. Mit einem Gewicht von rund 40 Tonnen setzt die sogenannte Miniramp neue Maßstäbe für Skater, BMX-Fahrer und andere Rollsportbegeisterte der Region.
Präzision und Teamarbeit beim Aufbau
Die neue Halfpipe besteht aus mehreren Baueinheiten, die jeweils etwa acht Tonnen auf die Waage bringen. Für den Transport und die Montage kam schweres Gerät zum Einsatz: Mit Hilfe eines Krans wurden die einzelnen Teile präzise positioniert. Trotz des imposanten Gewichts war äußerste Genauigkeit gefragt, denn schon kleinste Abweichungen beim Aufsetzen hätten das Fahrerlebnis beeinträchtigen können.
Besonders hervorzuheben ist das Zusammenspiel zwischen den Mitarbeitenden des Rampenherstellers und dem Kranführer. Mit Meterstab, geschultem Blick und viel Feingefühl wurden die Betonteile millimetergenau aneinandergerückt. Um Stolperfallen für die Skater zu verhindern, werden die Fugen der Rampe im Anschluss sorgfältig abgedichtet.
Sicherheit und Qualität als oberste Priorität
Um eine dauerhafte und sichere Nutzung zu gewährleisten, wurde der Untergrund der Betonteile abschließend mit Quellmörtel verfüllt. Diese Maßnahme sorgt dafür, dass die Rampenelemente nicht absinken und keine gefährlichen Kanten entstehen. Die verantwortlichen Teams legen großen Wert darauf, dass die neuen Anlagen allen Nutzergruppen ein Höchstmaß an Sicherheit bieten.
Freigabe nach finalen Arbeiten
Im nächsten Schritt wird eine eigene Zuwegung zur neuen Rampe geschaffen, damit Kinder und Jugendliche mit dem Skateboard, BMX-Rad, Roller oder Inlineskates komfortabel und sicher zur Halfpipe gelangen. Sobald die Asphaltarbeiten beendet sind, steht die Anlage der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Skaterinnen und Skater der Stadt dürfen sich auf neue Möglichkeiten und ein aufgewertetes Sporterlebnis freuen. Die Stadt Kehl setzt damit ein klares Zeichen für die Förderung von Jugendkultur, Bewegung und Begegnung im öffentlichen Raum.
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