Leutkirch gedenkt der Opfer von Krieg und Gewalt
Volkstrauertag mit Reden, Kranzniederlegungen und Übergabe der Gollowitsch-Figur

Der Volkstrauertag in Leutkirch stand dieses Jahr unter dem Leitgedanken des gemeinsamen Erinnerns und Innehaltens. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Jugendfeuerwehr, DRK sowie verschiedene Vereine und Kirchen versammelten sich, um der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege sowie der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken.
Gedenkfeier mit bewegenden Elementen
Am Sonntag, dem 16. November, fand die Gedenkfeier in feierlichem Rahmen statt. Die Veranstaltung war geprägt von stillen Momenten der Trauer und des gemeinsamen Erinnerns. Besonders die einfühlsame Rede von Fritz Langner, Stiftungsvorstand und Gesamtleiter im Bereich Ambulante Angebote, rückte den Umgang mit Verlust und die Bedeutung von Mitmenschlichkeit in den Mittelpunkt. Er betonte, wie wichtig es sei, Abschiede zuzulassen und Trost in der Gemeinschaft zu finden.
Symbolische Gesten und musikalische Begleitung
Im Anschluss an die Gedenkrede wurden Kränze und weiße Rosen am Kriegerdenkmal niedergelegt. Die weiße Rose galten als Zeichen der Hoffnung und stillen Anteilnahme. Zu den Beteiligten zählten Hans-Jörg, Vertreterinnen und Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr, eine Schülergruppe sowie Lehrkräfte. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch die Stadtkapelle und den Sängerkranz, die damit einen würdigen Ton für das Erinnern setzten.
Übergabe der Gollowitsch-Figur als besonderes Zeichen
Ein bedeutender Moment der Feier war die offizielle Übergabe der Gollowitsch-Figur „Ä. St.“ durch die Stiftung St. Anna an die Stadt Leutkirch. Diese Figur, gestiftet vom Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Henle, soll künftig anlässlich des 100. Geburtstags von Lilo von der Stadt Leutkirch betreut werden. Die Übernahme der Patenschaft unterstreicht das langfristige Engagement für das bewusste Erinnern.
Stimmen aus der Stadt
Oberbürgermeister Henle hob in seiner Ansprache die Bedeutung des gemeinsamen Gedenkens hervor: „Er mahnt uns, Frieden nie als selbstverständlich zu betrachten. Er erinnert uns daran, wie wichtig es ist, als Gesellschaft füreinander einzustehen und gemeinsam Verantwortung für ein respektvolles, friedliches Miteinander zu tragen.“
Solidarität und Dank für das Engagement
Die Stadt Leutkirch sprach allen Beteiligten, insbesondere den Vereinen, Schulen und Institutionen, ihren Dank für die Gestaltung dieses Gedenktages aus. Die Vielfalt der Teilnehmenden und die unterschiedlichen Beiträge machten deutlich, wie wichtig gemeinsames Erinnern für den gesellschaftlichen Zusammenhalt bleibt.
Nutzungshinweis für die bereitgestellten Bilder
Die der Pressemitteilung beigefügten Fotos können honorarfrei im direkten Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Volkstrauertag verwendet werden. Ein erweitertes Nutzungsrecht bedarf der Zustimmung der Stadt Leutkirch.
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