Leutkirch startet erste öffentliche E-Ladesäule im Wohngebiet
Pfingstweide erhält barrierefreie Ladepunkte und CO₂-freies E-Carsharing als Pilotprojekt

Die Stadt Leutkirch hat einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität im Wohnquartier Pfingstweide gemacht: Mit der Einweihung der ersten öffentlichen E-Ladesäule stehen nun vier moderne Ladepunkte zur Verfügung. Damit wird den steigenden Anforderungen an Elektromobilität auch in dicht bebauten Gebieten Rechnung getragen.
Vier Ladepunkte – inklusive Carsharing und reserviertem Stellplatz
Bürgerinnen und Bürger können ab sofort an der neuen Anlage ihr Elektroauto laden. Einer der Ladepunkte ist exklusiv für das Autohaus vorgesehen, ein weiterer wird künftig für E-Carsharing genutzt. Besonders hervorzuheben: Das Carsharing-Angebot ist vollständig CO₂-frei, flexibel rund um die Uhr nutzbar und verursacht keine Fixkosten oder Kautionen. Im Preis inbegriffen sind Service, Wartung, Versicherung sowie Energiekosten.
Barrierearme Gestaltung durch lokale Zusammenarbeit
Die Standortwahl und Ausführung erfolgten unter Berücksichtigung von Hinweisen des Behindertenbeirats. So wurde ein möglichst barrierearmer Zugang geschaffen. An der Eröffnung nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen teil – darunter der Aufsichtsrat der Energiegenossenschaft, der zugleich als Umweltbeauftragter agiert, sowie Mitglieder des Behindertenbeirats.
Infrastruktur für mehr Klimaschutz
Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle unterstrich die Bedeutung des Projekts für umweltfreundliche Mobilitätsangebote: „Wir gehen hier einen wichtigen Schritt, um auch in dicht bebauten Wohngebieten eine alltagstaugliche und faire Ladeinfrastruktur zu schaffen. Sie kann vielen Menschen den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität erleichtern. Ich danke allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und lokalen Partnern.“
Pilotprojekt für weitere Wohnquartiere
Die erfolgreiche Umsetzung in der Pfingstweide soll als Vorbild für ähnliche Vorhaben in anderen Wohngebieten dienen. Stadt und Energiegenossenschaft sehen die neue Ladesäule als Pilotprojekt, insbesondere für Orte, in denen die Installation privater Ladepunkte schwierig oder unmöglich ist.
Eröffnung mit zahlreichen Akteuren
Zur Einweihung der E-Ladesäule kamen Tobias Emanuel Sanna von Sirch Mobility, OB Hans-Jörg Henle, Michael Krumböck, Ernst Natterer, Evelyn Ästle, Berthold König und Sven Stöckle zusammen. Ihr gemeinsames Ziel: die Mobilitätswende im Quartier aktiv mitzugestalten.
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