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„< 10 %“: Frauenpower in der Kunst sichtbar machen

Pforzheimer Galerie zeigt 40 Künstlerinnen von 1900 bis heute – Finissage mit Lesung und Diskussion am 27. Juli

Von Redaktion Pforzheim15.07.25, 13:54

In diesem Artikel

JM
Janine Mackenroth
RM
Regina M. Fischer

Die Pforzheimer Galerie setzt mit der Finissage ihrer Ausstellung „

Lesung und Gespräch mit Janine Mackenroth

Zum Abschluss der Ausstellung am Sonntag, 27. Juli, um 15 Uhr, ist die renommierte Künstlerin Janine Mackenroth zu Gast. Mackenroth liest aus ihrer Publikation „I Love Women in Art“ und diskutiert im Anschluss gemeinsam mit Kuratorin Regina M. Fischer sowie dem Publikum zentrale Themen wie Gleichberechtigung und die Rolle von Frauen im aktuellen Kunstbetrieb.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Janine Mackenroth: Engagement für Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit

Janine Mackenroth studierte Kunst in München und Hamburg und wurde mehrfach für ihr künstlerisches Schaffen ausgezeichnet. Sie positioniert sich mit ihrer Arbeit explizit für Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit in der Kunst. Gemeinsam mit Bianca Kennedy veröffentlichte sie 2020 den Sammelband „I Love Women in Art“, der inzwischen als Standardwerk gilt und 100 Werke von Künstlerinnen aus Deutschland versammelt.

Kurz erklärtFinissage

Eine Finissage ist die feierliche Veranstaltung zum Abschluss einer Kunstausstellung, häufig mit speziellen Programmpunkten wie Führungen, Lesungen oder Diskussionen.

Die Ausstellung: „

Die Ausstellung thematisiert den historisch bedingten niedrigen Anteil weiblicher Kunstschaffender in der städtischen Sammlung Pforzheim. Zum ersten Mal ist dieser Ausstellung ausschließlich Künstlerinnen gewidmet.

  • Gezeigt werden rund 40 Malerinnen, Zeichnerinnen und Bildhauerinnen
  • Zeitraum: 1900 bis heute
  • Kuratiert von Regina M. Fischer im Auftrag des Kulturamts
  • Warum Sichtbarkeit zählt

    Mit der Ausstellung und dem Rahmenprogramm rückt die Pforzheimer Galerie die Notwendigkeit der Sichtbarmachung weiblicher Positionen in der Kunst ins Zentrum und lädt zur kritischen Auseinandersetzung mit bestehenden Strukturen ein.

    Der abschließende Austausch zwischen Janine Mackenroth, Regina M. Fischer und dem Publikum bietet Gelegenheit, Hintergründe und Erfahrungen aus erster Hand kennenzulernen und aktuelle Entwicklungen im Kunstbetrieb zu diskutieren.

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