Auf den Spuren der Rassler in Hohenwart
Kostenfreie Denk mal! Tour am 20. Juli beleuchtet das Leben der Schmuckarbeiter im 19. Jahrhundert
Die beliebte Veranstaltungsreihe "Denk mal! Tour" geht am Sonntag, 20. Juli, in die fünfte Runde. Diesmal nimmt die Tour die Teilnehmenden mit auf eine Spurensuche zum Thema "Rassler" im Höhenstadtteil Hohenwart. Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, gemeinsam mit einer „echten Rasslerin“ einige der geschichtsträchtigen, denkmalgeschützten Gebäude vor Ort zu entdecken.
Schwerpunkt: Die Geschichte der "Rassler"
Die diesjährige Tour setzt neue inhaltliche Akzente: Der Begriff Rassler bezeichnete im 19. Jahrhundert Arbeiterinnen und Arbeiter der Pforzheimer Schmuckindustrie, die aus Hohenwart und den umliegenden Gemeinden täglich zu Fuß in die Stadt pendelten.
Zur Veranschaulichung der Historie begleitet eine „echte Rasslerin“ die Tour und gibt Einblicke in das Leben und die Herausforderungen dieser Zeit.
Organisation und Ablauf
Hinter der Organisation stehen auch in diesem Jahr Stephan Banschbach, Karin Jungmann und Norbert Könne, die das Projektteam bereits seit der ersten Ausgabe gemeinsam gestalten.
Informationsmaterial und Online-Angebote
Weitere Informationen zur "Denk mal! Tour Hohenwart" stehen online auf der Homepage der Stadt zur Verfügung. Für Interessierte an den vergangenen Touren gibt es zudem eine gedruckte Broschüre, die im Hohenwarter Rathaus erhältlich ist.
Weitere Infos zur Denk mal! Tour Hohenwarthttps://www.pforzheim.de
Bedeutung für die Region
Die "Denk mal! Tour" zählt zu den etablierten Veranstaltungen in Hohenwart und bringt regelmäßig Einheimische wie auch Gäste mit der lokalen Geschichte, historischen Gebäuden und den kulturellen Wurzeln des Stadtteils in Kontakt. Der Fokus auf die "Rassler" bietet diesmal einen besonderen Einblick in die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Region.
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am 20. Juli auf eine kulturelle und historische Entdeckungsreise durch Hohenwart zu begeben. Die Kombination aus Zeitzeugenwissen, ehrenamtlichem Engagement und geschichtlichem Thema macht die Veranstaltung zu einem festen Bestandteil im Kalender vieler Hohenwarterinnen und Hohenwarter.
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