Sprache wählen

Ehrenvolle Auszeichnung für Pforzheim-Engagement

Peter Reiner und Lichtenberger erhalten die Portusmedaille für Stadtentwicklung und Heimatforschung

Ehrenvolle Auszeichnung für Pforzheim-Engagement
Bild zum Beitrag© Redaktion Pforzheim

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ehrte Oberbürgermeister Boch am Mittwoch, den 9. April 2025, herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Stadt Pforzheim. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verleihung der Portusmedaille an Peter Reiner. Die Auszeichnung würdigt seit den späten 1990er Jahren besondere Verdienste um das Gemeinwesen der Stadt und gilt als eine der höchsten städtischen Ehrungen.

Würdigung ehrenamtlicher Arbeit

Oberbürgermeister Boch dankte Peter Reiner in seiner Ansprache für dessen persönlichen Einsatz und den bleibenden Beitrag, den er für Pforzheim geleistet hat. Nach außen sichtbar wurde die Wertschätzung auch durch die Anwesenheit der Ehefrauen Sabine Wagner und Karin Lichtenberger, die gemeinsam mit den Geehrten auf dem Veranstaltungsfoto festgehalten wurden.

Peter Reiner, gebürtig aus Cottbus, lebt seit 1993 in Pforzheim und wurde insbesondere für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement als Vorsitzender und Mitgründer des Vereins Mitgestalten e. V. ausgezeichnet. Unter seiner Führung hat der Verein die Entwicklung der Stadt maßgeblich mitgeprägt, unter anderem durch Projekte wie die Wallberg-Stelen und die Brückenbeleuchtung der Goldschmiedemeile.

Das Ziel von Peter Reiner und seinem Verein ist es, die Stadt schöner, lebenswerter und lebendiger zu gestalten. Mit Kreativität, Beharrlichkeit und hoher Motivation wurden immer wieder neue Impulse gesetzt, von denen die gesamte Stadtgesellschaft profitiert.

Heimatforschung als Beitrag zur Stadtgeschichte

Auch Reiner Lichtenberger wurde im Rahmen der Veranstaltung für seine jahrzehntelange Arbeit als passionierter Heimatforscher geehrt. Nach 27 Jahren bei der Polizei widmete er sich der Erforschung der Pforzheimer Polizeigeschichte und schuf durch akribische Recherchen und großes historisches Interesse mehrere umfassende Dokumentationen.

Diese Dokumentationen werden im Stadtarchiv aufbewahrt und sind öffentlich zugänglich und stellen damit einen wichtigen Baustein zur Bewahrung der Geschichte Pforzheims für kommende Generationen dar.

In der Laudatio wurde besonders betont, mit wie viel Herzblut und Ausdauer Lichtenberger seiner Forschung nachgegangen ist. Dies unterstreicht den unschätzbaren Wert der kollektiven Erinnerung für die Pforzheimer Stadtgemeinschaft.

Bedeutung der Portusmedaille

Die Portusmedaille wurde eingeführt, um Menschen zu ehren, die Pforzheim durch ihr Engagement nachhaltig geprägt haben. Der Name „Portus“ geht auf das lateinische Wort für Hafen oder Stapelplatz zurück und erinnert an die römischen Ursprünge der Stadt. Einblicke in diese Ursprünge bietet das archäologische Museum, das den Namensträger würdigt und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart sichtbar werden lässt.

Motivation für künftiges Engagement

Die diesjährige Portusmedaille setzt erneut ein Zeichen für die Bedeutung des Ehrenamts. Oberbürgermeister Boch hob die Vorbildfunktion der Geehrten und deren Fähigkeit hervor, andere Bürgerinnen und Bürger zu inspirieren und zu motivieren. Die Anerkennung städtischer Leistungen soll Mut machen, sich selbst für die Gemeinschaft einzusetzen und das Bild der Stadt aktiv mitzugestalten.

Öffentliche Würdigung und Ausblick

Mit der öffentlichen Auszeichnung und den damit verbundenen Aktivitäten wird das Engagement der Bürger in den Mittelpunkt des städtischen Lebens gerückt. Die Portusmedaille steht für Wertschätzung, Anerkennung und den Appell, die Geschichte und Entwicklung der Stadt Pforzheim gemeinsam zu tragen.

Die Organisatoren weisen darauf hin, bei jeglicher Veröffentlichung von Bildmaterial das Copyright ©Stadt Pforzheim; Emma Teuscher zu beachten.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: