Heinrich-Wieland-Schule erstrahlt in neuem Glanz

Nach 15 Monaten Sanierung: Modern, barrierefrei und zukunftsfähig mit Solarenergie und digitaler Ausstattung

Heinrich-Wieland-Schule erstrahlt in neuem Glanz
Bild zum Beitrag© Redaktion Pforzheim

Die Heinrich-Wieland-Schule (HWS) in Pforzheim präsentiert sich nach Abschluss einer umfangreichen Sanierung als modernes und zukunftsfähiges Bildungszentrum. Nach 15 Monaten Bauzeit stehen das generalsanierte C-Gebäude sowie die teilsanierten A- und B-Gebäude pünktlich zum neuen Schuljahr wieder vollständig zur Verfügung.

Neues Gesicht und moderne Ausstattung

Besonders ins Auge fällt die neue, hinterlüftete Stahlkassettenfassade des C-Baus, die die alte Waschbetonfassade abgelöst hat. Diese energetisch optimierte Hülle mit neuen Fenstern verbessert nicht nur den optischen Eindruck, sondern sorgt auch für ein angenehmes Raumklima und spart Energie. Auch innen dominieren lichtdurchflutete Werkstätten und Klassenräume, eine helle, moderne Aula sowie vollständig erneuerte WC-Anlagen das Erscheinungsbild der Schule.

Maßnahmen auf einen Blick

  • Vollständige Sanierung des C-Gebäudes (Werkstatt Metallverarbeitung)
  • Teilsanierung von A- und B-Gebäuden, inklusive Dach- und WC-Erneuerung
  • Einbau neuer, energiesparender Fenster und moderner Dämmstoffe
  • Vorbereitung für die Nutzung von Solarenergie
  • Umfangreiche Brandschutzmaßnahmen
  • Technische Modernisierung zur Umsetzung der Anforderungen des Digitalpakts
  • Barrierefreie Zugänge und Fahrstühle für alle Gebäudeteile
  • Nachhaltigkeit und Inklusion im Fokus

    Die Sanierung erfolgte mit besonderem Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz. Elemente wie Bodenfliesen, Beläge und Lüftungskanäle wurden, sofern möglich, wiederverwendet. Auch die Vorbereitung für Solarstrom unterstreicht das Engagement der Schule für eine nachhaltige Zukunft.

    Ein zentrales Anliegen war zudem die Inklusion: Alle vier Gebäude bieten nun barrierefreie Zugänge und behindertengerechte Sanitäranlagen. Die verbesserte Infrastruktur ermöglicht so einen gleichberechtigten Zugang für alle Schülerinnen und Schüler.

    Herausforderungen und Projektmanagement

    Die Koordinierung von rund 50 beteiligten Firmen sowie die Modernisierung bei laufendem Schulbetrieb stellte das Projektteam vor große Herausforderungen. Daniela Schleihauf, Gesamtprojektleitung im Sachgebiet Technische Gebäudeausrüstung der Stadt Pforzheim, hebt genau diese Aspekte als besonders anspruchsvoll hervor – und ist mit dem Ergebnis zufrieden.

    Baubürgermeister Tobias Volle betont die Bedeutung der Sanierung für die Zukunftsfähigkeit der Schule: „Die Sanierung der Heinrich-Wieland-Schule ist ein Bekenntnis zur Zukunft: Mit ihren modernen Lernräumen sowie einer inklusiven und nachhaltigen Infrastruktur schaffen wir eine Schule, die den digitalen und energetischen Anforderungen von morgen gerecht wird. Besonders hervorzuheben ist auch die reibungslose Projektsteuerung der Arbeiten durch unser städtisches Gebäudemanagement.“

    Blick in die Zukunft

    Mit den abgeschlossenen Bauarbeiten ist die Heinrich-Wieland-Schule nun optimal aufgestellt, um ihren Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrpersonal beste Bedingungen für modernes Lernen zu bieten. Die Kombination aus zeitgemäßer Ausstattung, nachhaltiger Bauweise und umfassender Barrierefreiheit macht die Schule zu einem Vorreiter in der Region.

    Weitere Informationen rund um die Sanierung und die Neuerungen an der Heinrich-Wieland-Schule erhalten Interessierte bei der Stadt Pforzheim und der Schulleitung der HWS.

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