Pforzheim bleibt Fairtrade-Stadt – Engagement geht weiter
Schulen, Theaterprojekte und neue Aktionen fördern fairen Handel, Geschlechtergerechtigkeit und Klimabewusstsein bis 2026

Pforzheim bleibt auch in den kommenden zwei Jahren offiziell „Fairtrade-Stadt“. Nach der erfolgreichen dritten Rezertifizierung durch TransFair e.V. würdigt dies das kontinuierliche Engagement der Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft für fairen Handel auf lokaler Ebene.
Zusammenarbeit und nachhaltiges Engagement
Bürgermeister Tobias Volle hebt die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor: „Wir arbeiten eng zusammen, um den Handel nachhaltig in Pforzheim zu verankern.“ Die Stadt ist damit aktiver Teil des internationalen Netzwerks der Fairtrade-Towns und verfolgt das Ziel, die Prinzipien des fairen Handels weiter zu stärken. Volle betont die Bedeutung des lokalen Engagements für eine nachhaltige Zukunft.
Neues aus der Steuerungsgruppe und Arbeit mit Jugendlichen
Ein besonderes Zeichen setzt die Erweiterung der Steuerungsgruppe um das Schiller-Gymnasium, das künftig als Fairtrade-Schule aktiv wird. Damit rückt die Förderung der jungen Generation noch stärker in den Mittelpunkt der Fairtrade-Arbeit in Pforzheim.
Schulungs- und Informationsangebote für Kinder
Die vom Amt für Umweltschutz organisierten „Schokoladentage“ machten die Herausforderungen im Kakaoanbau erlebbar und zeigten die Vorteile von biologischem und Fairtrade-Anbau auf.
Zukunftspläne und Schwerpunktsetzung 2026
Für 2026 sind erneut zahlreiche Aktionen geplant. Im Mittelpunkt stehen die beliebten Schokoladen-Kaffeespaziergänge, die künftig neben fairen Produkten auch die Auswirkungen des Klimawandels und das Thema Geschlechtergerechtigkeit thematisieren werden.
Stärkung von Geschlechtergerechtigkeit und Gender-Strategie
Bereits 2016 verabschiedete Pforzheim eine Gender-Strategie. Sie zielt darauf ab, gezielt Gleichstellung und Teilhabe in der Landwirtschaft, speziell in ärmeren Ländern, zu fördern. Dies geschieht über Schulungen und Projekte, durch die Frauen und Männer innerhalb von Organisationen stärkere Entscheidungsrollen einnehmen können.
Blick in die Zukunft: Kontinuität im Engagement
Pforzheim setzt klare Zeichen für Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die kontinuierlichen Bildungsangebote, der Fokus auf junge Menschen und die konsequente Umsetzung der Gender-Strategie verdeutlichen das langfristige Engagement der Stadt. Die dritte Fairtrade-Auszeichnung ist dabei nicht nur Anerkennung, sondern zugleich Ansporn für weitere Initiativen.
Im Bild: Klimaschutzmanagerin Nadiia Melkumova überreicht Bürgermeister Tobias Volle die Urkunde zur erneuten Auszeichnung.
Weitere Bilder


Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.