Pforzheim bleibt Fairtrade-Stadt – Engagement geht weiter

Schulen, Theaterprojekte und neue Aktionen fördern fairen Handel, Geschlechtergerechtigkeit und Klimabewusstsein bis 2026

Pforzheim bleibt Fairtrade-Stadt – Engagement geht weiter
Bild zum Beitrag© Redaktion Pforzheim

Pforzheim bleibt auch in den kommenden zwei Jahren offiziell „Fairtrade-Stadt“. Nach der erfolgreichen dritten Rezertifizierung durch TransFair e.V. würdigt dies das kontinuierliche Engagement der Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft für fairen Handel auf lokaler Ebene.

Zusammenarbeit und nachhaltiges Engagement

Bürgermeister Tobias Volle hebt die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor: „Wir arbeiten eng zusammen, um den Handel nachhaltig in Pforzheim zu verankern.“ Die Stadt ist damit aktiver Teil des internationalen Netzwerks der Fairtrade-Towns und verfolgt das Ziel, die Prinzipien des fairen Handels weiter zu stärken. Volle betont die Bedeutung des lokalen Engagements für eine nachhaltige Zukunft.

Neues aus der Steuerungsgruppe und Arbeit mit Jugendlichen

Ein besonderes Zeichen setzt die Erweiterung der Steuerungsgruppe um das Schiller-Gymnasium, das künftig als Fairtrade-Schule aktiv wird. Damit rückt die Förderung der jungen Generation noch stärker in den Mittelpunkt der Fairtrade-Arbeit in Pforzheim.

  • Theaterprojekte wie „Alle satt?!“ an fünf Schulen sensibilisierten für Themen wie Fairtrade und globale Gerechtigkeit.
  • Sechs Klassen von fünf weiteren Schulen nahmen an interaktiven „Schokoladentagen“ teil. Über 250 Kinder erhielten dabei Einblicke in die klimatischen und sozialen Herausforderungen des Kakaoanbaus.
  • Schulungs- und Informationsangebote für Kinder

    Die vom Amt für Umweltschutz organisierten „Schokoladentage“ machten die Herausforderungen im Kakaoanbau erlebbar und zeigten die Vorteile von biologischem und Fairtrade-Anbau auf.

    Zukunftspläne und Schwerpunktsetzung 2026

    Für 2026 sind erneut zahlreiche Aktionen geplant. Im Mittelpunkt stehen die beliebten Schokoladen-Kaffeespaziergänge, die künftig neben fairen Produkten auch die Auswirkungen des Klimawandels und das Thema Geschlechtergerechtigkeit thematisieren werden.

    Stärkung von Geschlechtergerechtigkeit und Gender-Strategie

    Bereits 2016 verabschiedete Pforzheim eine Gender-Strategie. Sie zielt darauf ab, gezielt Gleichstellung und Teilhabe in der Landwirtschaft, speziell in ärmeren Ländern, zu fördern. Dies geschieht über Schulungen und Projekte, durch die Frauen und Männer innerhalb von Organisationen stärkere Entscheidungsrollen einnehmen können.

    Blick in die Zukunft: Kontinuität im Engagement

    Pforzheim setzt klare Zeichen für Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die kontinuierlichen Bildungsangebote, der Fokus auf junge Menschen und die konsequente Umsetzung der Gender-Strategie verdeutlichen das langfristige Engagement der Stadt. Die dritte Fairtrade-Auszeichnung ist dabei nicht nur Anerkennung, sondern zugleich Ansporn für weitere Initiativen.

    Im Bild: Klimaschutzmanagerin Nadiia Melkumova überreicht Bürgermeister Tobias Volle die Urkunde zur erneuten Auszeichnung.

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