Pforzheim testet Sirenen am 25. April
Zwischen 11 und 11.05 Uhr heulen die Warnsignale – parallel erneuert die Stadt ihre Sirentechnik für rund 300.000 Euro.
Am Samstag, 25. April, testet die Stadt Pforzheim zwischen 11 und 11.05 Uhr ihr Sirenensystem. Der Probealarm dient dazu, die technische Einsatzbereitschaft der Warngeräte zu überprüfen. Ausgelöst werden die Signale von der Integrierten Leitstelle Pforzheim-Enzkreis für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz per Funk.
Probealarm mit zwei unterschiedlichen Signalen
Zum Beginn des Sirenentests ertönt zunächst ein Heulton. Außerhalb eines angekündigten Probealarms bedeutet dieses Signal, dass eine unmittelbare Gefahr droht oder in Kürze zu erwarten ist. In einem solchen Fall sollen die Informationsquellen verfolgt und die amtlichen Anweisungen beachtet werden.
Im Anschluss folgt um 11.05 Uhr ein einminütiger Dauerton. Im Ernstfall steht dieses Signal dafür, dass keine akute Gefahr mehr besteht. Dann gilt es, weitere Hinweise über möglichst viele Informationsmedien zu verfolgen.
Erneuerung der Sirenentechnik im Stadtgebiet
Parallel zum Probealarm erneuert die Stadt Pforzheim an verschiedenen Standorten die Sirenentechnik. Dafür werden rund 300.000 Euro aufgewendet. In Nägelishälden im Stadtteil Eutingen erhält ein Standort eine neue Hochleistungssirene auf einem Mast.
An weiteren Orten wird ältere Technik ersetzt. Betroffen sind unter anderem die Waldschule Büchenbronn, Schulen am Buckenberg und ein Bereich auf dem Haidach. Dort wird Sirenentechnik aus den 1950er-Jahren durch leistungsfähigere, digitale Technik ausgetauscht.
Einige Sirenen bleiben beim Test stumm
Weil Umbauarbeiten derzeit noch nicht abgeschlossen sind, werden mehrere Sirenen beim Test nicht ausgelöst. Dazu gehören die Anlagen an der Buckenbergschule, an der Nordstadtschule, an der Buswendeschleife Hachelallee, an der Offenburger Straße und am Hohberg.
Signal auch außerhalb Pforzheims hörbar
Die Stadt geht davon aus, dass die Sirenensignale auch außerhalb des Stadtkreises zu hören sein können. Zudem werden im Enzkreis ebenfalls zum gleichen Zeitpunkt Sirenen erprobt. Auch Warnungen über die Warn-App NINA werden dort zu Testzwecken ausgestrahlt.
Wichtig ist nach Angaben der Stadt außerdem: Die Warnmitteilung über den neuen Warnkanal Cell Broadcast wird im Rahmen des städtischen Sirentests am Samstag, 25. April, nicht aktiviert.
Warnwege im tatsächlichen Gefahrenfall
Für einen echten Gefahrenfall nennt die Stadt mehrere Warnmöglichkeiten. Dazu zählen Lautsprecherdurchsagen, Cell Broadcast und die Warn-App NINA, die direkt auf Smartphones gesendet werden. Zuständig ist dabei die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz Pforzheim-Enzkreis am Mühlkanal.
Zusätzliche Hinweise können bei warnrelevanten Ereignissen auch über die örtlichen UKW-Rundfunksender kommen, darunter die Programme des Südwestrundfunks. Außerdem verweist die Stadt auf die Internetseiten der Stadt und der Feuerwehr Pforzheim für gezielte Informationen und Verhaltenshinweise.
Informationen zur Vorsorge
Auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe steht die Broschüre Vorsorgen für Krisen und Katastrophen zum Herunterladen bereit. Die Stadt verweist damit auch auf allgemeine Informationen zur persönlichen Vorbereitung auf Krisenlagen.
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