Pforzheims Pop-Up-Store füllt Leerstände kreativ
„Lückenfüller — Zwischenraum Zeit“ bietet bis Juni 2026 wechselnde Angebote von Naturkosmetik bis Yoga
Mit der feierlichen Eröffnung des Pop-Up-Stores „Lückenfüller — Zwischenraum Zeit“ am 1. Oktober 2025 verfolgt die Stadt Pforzheim ein ambitioniertes Ziel: Die Innenstadt neu zu beleben und kreative Geschäftsideen sichtbar zu machen. Initiiert wurde das Projekt im Rahmen des Fünf-Punkte-Plans von Oberbürgermeister Peter Boch, der gezielt Leerstände durch innovative Konzepte aktiv und temporär nutzt.
Ein neues Nutzungskonzept für mehr Vielfalt
Der „Lückenfüller“ steht ganz im Zeichen dynamischer Zwischennutzung. Das Format bietet vielfältige Angebote und wechselt im kurzen Turnus die Schwerpunkte. So war im September das Keramikgeschäft „Casa Lourenço Ceramics“ erster Mieter, bevor zur offiziellen Eröffnung „bloomwood“ mit Naturkosmetik einzog. Zusätzlich ergänzt ein Angebot aus Yoga-Programm und Klangschalen-Anwendungen das Konzept.
Damit demonstriert die Stadt, wie durch temporäre Nutzung von Ladenflächen neue Impulse für die Innenstadt gesetzt werden können:
Stimmen zur Eröffnung
Oberbürgermeister Peter Boch hob die Bedeutung der kreativen Zwischennutzung hervor:
„Mit dem ‚Lückenfüller‘ zeigen wir, wie kreative Zwischennutzungen die Innenstadt lebendig machen. Er beweist, dass innovative Konzepte Leerstand als Chance begreifen. Dieses Projekt ist ein Ausgangspunkt für weitere Ideen, die unsere Stadt dauerhaft stärken.“
Auch WSP-Direktor Oliver Reitz zog einen positiven Zwischenstand: „Positive Rückmeldungen während der ersten Wochen und weitere Interessensbekundungen für die nächsten Monate stimmen mich zuversichtlich.“ Er sieht im Pop-Up-Store ein Experimentierfeld, in dem neue Geschäftsideen entstehen können, die bestenfalls langfristig Teil der Innenstadt werden.
Zeitlicher Rahmen und Beteiligungsmöglichkeiten
Das Projekt ist zunächst bis Juni 2026 angesetzt, wobei eine stetige Rotation der Angebote vorgesehen ist. Interessierte, die eigene Konzepte verwirklichen möchten, werden ausdrücklich zur Bewerbung eingeladen.
Der „Lückenfüller“ zeigt exemplarisch, wie aus Leerstand Potenzial für Wandel und Innovation erwachsen kann. Es bleibt spannend, welche Projekte und Ideen dort bis zum Sommer 2026 noch Einzug halten werden.
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