Sonja Eitel erhält Staufermedaille für Jahrzehnte im Ehrenamt
Baden-Württemberg ehrt ihr Engagement im Turnsport und die Förderung von Jugend und Gemeinschaft

Am Mittwoch, 16. Juli, wurde Sonja Eitel für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg geehrt. Die Auszeichnung überreichte Oberbürgermeister Peter Boch im Namen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Neuen Rathaus. Die feierliche Zeremonie würdigte Eitels außergewöhnliches Engagement für den Sport und das Gemeinwohl – ein Einsatz, der beispielgebend für das Ehrenamt ist.
Ein halbes Jahrhundert Engagement
Oberbürgermeister Peter Boch hob in seiner Ansprache die Bedeutung von Eitels Wirken hervor. Besonders betonte er, dass Sonja Eitel über ein halbes Jahrhundert hinweg nachhaltige Impulse für das Gemeinwohl, die Entwicklung junger Menschen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt hat. Eitels Engagement reiche dabei weit über die Vereinsarbeit hinaus: Sie initiierte und begleitete zahlreiche Projekte, insbesondere in der Jugendarbeit, und förderte aktiv Kooperationen zwischen Kindergärten und Schulen. So habe sie vielen Kindern den Zugang zur Freude am Sport ermöglicht.
Dank und Wertschätzung für das Ehrenamt
Sonja Eitel nutzte die Gelegenheit, um sich bei ihren Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern zu bedanken. In ihren Worten unterstrich sie den Stellenwert des Ehrenamts: „Dass ich diese Auszeichnung für ein Engagement im Sport erhalte, sehe ich persönlich als Anerkennung und Wertschätzung für uns Ehrenamtliche in den Vereinen und Verbänden.“
Ein Leben für den Sport
Die 1954 geborene Sonja Eitel ist dem Turnsport seit ihrer Kindheit eng verbunden. Bereits im Alter von sechs Jahren begann sie mit dem Geräteturnen. Nach ihrer aktiven Laufbahn setzte sie als Übungsleiterin ihre sportliche Karriere fort und war dauerhaft in der Nachwuchsförderung tätig. Eitel leitet heute wöchentlich mehrere Trainingsgruppen und trägt seit Jahrzehnten maßgeblich zur Entwicklung ihres Vereins bei.
Ihr Engagement geht weit über die Vereinsgrenzen hinaus: Sonja Eitel organisierte Kinder- und Jugendcamps, Spiel- und Sportfeste und war bei nahezu allen Veranstaltungen ihres Vereins präsent. Auch im Sportkreis Enzkreis prägte sie das Geschehen, unterstützte die jährliche Sportlerehrung und war viele Jahre Teil des Vorstands.
Überregionales Wirken
Im Turngau Pforzheim-Enz war Eitel von 1973 bis 1985 als Gauleiterin tätig und engagiert sich dort seit 1996 als Beauftragte für gemischte Mehrkämpfe. Auch auf Landesebene brachte sie sich ein: Ab 2005 übernahm sie im Badischen Turner-Bund e.V. Verantwortung als Vertretung der Turngaue und war von 2008 bis 2014 Vizepräsidentin für Öffentlichkeitsarbeit.
Die Staufermedaille: Ein besonderes Zeichen der Anerkennung
Mit dieser Ehrung wird Eitels beispielloser Einsatz für den Sport und das Gemeinwesen auf eindrucksvolle Weise gewürdigt – und setzt ein Zeichen für die Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements.
Ausblick: Nachhaltige Wirkung
Sonja Eitels leidenschaftlicher Beitrag hat nicht nur den TV Huchenfeld, sondern zahlreiche sportliche Institutionen in der Region nachhaltig beeinflusst. Ihr Wirken steht stellvertretend für viele Ehrenamtliche, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz das gesellschaftliche Leben bereichern und prägen.
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