Archäologen graben in Eschach nach Geschichte
Bodenuntersuchung im Gewerbegebiet Karrer Nord sucht nach mittelalterlichen Siedlungsresten
Im Gewerbegebiet "Karrer Nord" in Eschach beginnt ab dem 10. November eine bodenarchäologische Voruntersuchung. Dieses Vorhaben findet auf dem Gelände einer ehemaligen Hofstelle statt, die bereits Ende 2024 abgerissen wurde. Ziel der Arbeiten ist es, mögliche historische Funde im Boden systematisch zu erfassen und zu bewerten.
Hintergrund und Durchführung der Untersuchung
Die Durchführung der Arbeiten erfolgt mittels eines Baggers, mit dem der Boden schichtweise abgetragen und fachgerecht untersucht wird. Diese Maßnahme wird rund eine Woche dauern. Im Fokus steht das Untersuchungsgebiet in Lachen, einem Weiler, in dem Siedlungsreste aus dem Mittelalter oder der frühen Neuzeit sowie eine potenzielle Befestigung unbekannter Zeitstellung vermutet werden.
Keine Verbindung zu Erschließungsmaßnahmen
Es wird betont, dass die aktuell durchgeführten archäologischen Untersuchungen unabhängig von den geplanten Erschließungsmaßnahmen für das Gewerbegebiet stattfinden. Somit haben die Ausgrabungen keinen Einfluss auf die zeitliche Planung oder Umsetzung der Bauarbeiten im Gebiet "Karrer Nord".
Bedeutung für die Geschichte des Ortes
Die Ergebnisse der bodenarchäologischen Untersuchung könnten wertvolle Erkenntnisse über die Siedlungsgeschichte des Weilers Lachen liefern. So könnten Hinweise auf frühere Besiedlungsschübe oder bauliche Strukturen ans Licht kommen, die für die lokale Geschichtsforschung von hoher Relevanz sind.
Das Amt für Kommunikation, Politik, Gesellschaft hat die Öffentlichkeit am 5. November 2025 über die geplanten Maßnahmen informiert.
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