Drohnenflug beim Rutenfest nur mit Genehmigung

Ravensburg erinnert an Sicherheitsregeln und Flugverbote in Menschenmengen und Nähe von Rettungshubschraubern

Der Umgang mit Drohnen sorgt immer wieder für Unsicherheit – sowohl bei Drohnenbesitzern als auch in der Bevölkerung. Gerade im Vorfeld von Großveranstaltungen wie dem Rutenfest in Ravensburg werden die geltenden Regeln und Hinweise von offizieller Seite nochmals in Erinnerung gerufen. Die Stadt Ravensburg betont die Bedeutung klarer Vorschriften, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

Drohnenflüge – Anzeige- und Versicherungspflicht

Wer eine Drohne steigen lassen möchte, ist verpflichtet, dies im Vorfeld anzuzeigen. Je nach Gewicht der Drohne muss mindestens ein Nachweis über eine entsprechende Versicherung eingereicht werden. Erst wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, wird eine Aufstiegserlaubnis erteilt.

Damit sollen unklare Situationen vermieden werden. Denn weder Polizei noch Ordnungsamt können im Einzelfall sicher feststellen, ob eine Drohne lediglich für Filmaufnahmen genutzt wird oder ob dahinter möglicherweise andere Absichten stehen.

Strenge Regeln bei Veranstaltungen und in sensiblen Bereichen

Im Zusammenhang mit großen Menschenansammlungen wie beim Rutenfest, der Frohe Auftakt-Veranstaltung oder dem Rutenfestzug auf dem Festplatz gelten besonders strenge Vorschriften. Generell sind Drohnenflüge während solcher Veranstaltungen verboten, um die Sicherheit der Besucher nicht zu gefährden.

  • Bei allen Menschenansammlungen sind Drohnen verboten.
  • Im Umkreis von 100 Metern zu einer Bundesstraße dürfen keine Drohnen fliegen.
  • Konsequenzen bei Verstößen

    Wer seinen Drohnenflug im öffentlichen Raum nicht ordnungsgemäß anzeigt, muss mit Konsequenzen rechnen. Polizei und Ordnungsamt ahnden nicht angemeldete Flüge mit Bußgeldern. Die Einhaltung der Regeln wird insbesondere bei Großveranstaltungen konsequent kontrolliert.

    Besondere Vorsicht in Ravensburg: Rettungshubschrauber im Einsatz

    In Ravensburg gelten zusätzliche Sensibilitäten, da die Stadt eine Einflugschneise für Rettungshubschrauber unterhält. Diese Maschinen fliegen oft mit geringer Flughöhe über dicht besuchte Bereiche wie den Marienplatz oder das Festgelände. Drohnenflüge in diesen Sektoren bergen daher ein erhebliches Risiko: Sie könnten Rettungseinsätze behindern und im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Situationen verursachen.

    Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um verantwortungsbewusstes Verhalten und Einhaltung der geltenden Vorschriften, besonders im Kontext anstehender Großveranstaltungen. So kann die Sicherheit aller Besucher gewährleistet werden.

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