Glasfaserausbau startet im Landkreis

453 Häuser in ländlichen Gebieten erhalten bis 2028 schnellen Internetzugang

Glasfaserausbau startet im Landkreis
Bild zum Beitrag© Redaktion Ravensburg

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Mit einem symbolischen Spatenstich am 17. Juli fiel im Hespeler Ortsteil der Startschuss für den nächsten Meilenstein im regionalen Breitbandausbau. Das Projekt verfolgt das Ziel, bislang unterversorgte Wohngebiete im Landkreis mit modernen Glasfaseranschlüssen auszustatten und damit die digitale Infrastruktur auch im ländlichen Raum nachhaltig zu stärken.

Glasfaserausbau – Anschluss für abgelegene Gebiete

Im Fokus des Projekts stehen insbesondere einzelne Höfe und kleinere Weiler, die bisher nur sehr langsame Internetverbindungen von wenigen Mbit pro Sekunde nutzen konnten. Mithilfe des sogenannten

soll hier eine leistungsfähige Internetstruktur geschaffen werden.

Bereits zum Beginn des Bauabschnitts in Hinzistobel, der Anfang September startet, wird eine sechsmonatige Bauzeit veranschlagt. Im Herbst 2025 folgt eine weitere Ausbauphase mit rund 18 Monaten Bauzeit. Insgesamt sind vier Bauabschnitte vorgesehen, bei denen 30 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, zwei POP-Standorte sowie 19 neue Netzverteiler errichtet werden.

Stärkung des ländlichen Raums

Insgesamt werden 453 Häuser Zugang zu schnellem Glasfaserinternet mit einer Übertragungsrate von mindestens mehreren hundert Mbit/s erhalten. Die Maßnahmen erstrecken sich dabei auch auf Randbereiche der Kernstadt.

Die Finanzierung der ersten beiden Bauphasen beläuft sich auf 6,9 Millionen Euro. Dabei stammen 3,4 Millionen Euro aus bundesweiten Fördermitteln und 2,8 Millionen Euro aus Fördergeldern des Landes Baden-Württemberg. Der Eigenanteil des Landkreises beträgt etwa 700.000 Euro.

Die Verantwortlichen danken ausdrücklich Bund und Land für die Bereitstellung der Fördermittel. Die restlichen 10 Prozent der förderfähigen Investitionen trägt das Landkreisgebiet selbst.

Zusammenarbeit und weitere Schritte

Für die Umsetzung arbeiten die beteiligten Institutionen eng zusammen, um die einzelnen Bauabschnitte effizient und zügig zu realisieren. Wichtig zu wissen: Hausbesitzer müssen einen

abschließen. Erst dann ist die Verlegung des Anschlusses auf privatem Grund möglich.

Die baulichen Maßnahmen innerhalb des Förderprogramms sollen bereits zum Sommer abgeschlossen sein. Der endgültige Anschluss aller Gebäude ist für Ende 2028 vorgesehen.

Klares Bekenntnis zur digitalen Grundversorgung

Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp betonte: „Im Land zugleich: Jedes Gebäude soll an das schnelle Internet angeschlossen werden – egal, wie abgelegen. Niemand darf im ländlichen Raum benachteiligt werden. Es ist für mich selbstverständlich, dass überall gleichermaßen diese wichtige Infrastruktur geschaffen wird: also breitflächig, zukunftssicher und ganzheitlich!“

Vertreter vor Ort

  • Wans (Ing. RBS Wave)
  • Stephan Linz (ÄÜ Teledata)
  • Alexander Flock (Geschäftsführer)
  • Oliver Spieß (Verbandsvorsitzender Zweckverband)
  • Horst Hölz
  • Claudia Reblz (Taldorf)
  • Gabriele Schairer (Ortsvorsteherin Schmalegg)
  • Dr. Daniel Rapp (OB)
  • Thomas Faigle (Ortsvorsteher Eschach)
  • Agnieszka Brugger (Mitglied Deutscher Bundestag)
  • Dirk Bastin
  • Franziska Aichele (PwC)
  • Teylan Ay (Ministerium des Inneren)
  • Kontakt für Rückfragen

    Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes wird ein weiterer Schritt in Richtung flächendeckender digitaler Infrastruktur gegangen. Der Landkreis positioniert sich damit als Vorreiter für gleichwertige Lebensverhältnisse auch im ländlichen Raum.

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