Integration in Oberschwaben Allgäu Bodensee geht weiter

Region sichert 2026 individuelle Beratung und kommunale Unterstützung für rund 350 Geflüchtete

Das Integrationsmanagement in der Region Oberschwaben Allgäu Bodensee wird auch 2026 fortgeführt. Dies entschied der Bildungs-, Sozial- und Sportausschuss des Gemeinderates in seiner Sitzung am 19. November. Die Entscheidung setzt ein starkes Signal für das andauernde Engagement in der Integrationsarbeit vor Ort und garantiert, dass die bewährten Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete erhalten bleiben.

Entscheidung und Finanzierung

Die Organisation des Landes Baden-Württemberg erhält, wie schon im laufenden Jahr, die notwendigen Personalstellen für das Integrationsmanagement. Dabei wird sichergestellt, dass sämtliche Kosten, die nicht durch vorhandene Landesförderungen abgedeckt sind, aus dem Haushaltsbudget der Stadt finanziert werden. Damit unterstreicht die Kommune ihren Einsatz für nachhaltige Integration und soziale Teilhabe.

Integrationsmanagement vor Ort: Aufgaben und Schwerpunkte

Aktuell betreuen die Integrationsmanager rund 350 Menschen im gesamten Stadtgebiet. Ihr zentrales Anliegen ist die individuelle Beratung und Begleitung von Geflüchteten. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Klientinnen und Klienten in die Lage zu versetzen, aktiv am sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben in Ravensburg teilzunehmen.

  • Beratungszeit in der Regel: drei Jahre
  • Ziel: Verselbständigung der betreuten Personen
  • Schwerpunktmäßig konzentriert sich die Integrationsarbeit auf existenzielle Themen wie Aufenthalt, Wohnen, Gesundheit sowie den Spracherwerb. Weitere wichtige Felder sind Bildung, Ausbildung und die Sicherung des Lebensunterhalts durch eigene Erwerbstätigkeit.

    Unterstützende Maßnahmen für ein gelingendes Miteinander

    Integration wird als langfristiger Prozess verstanden, der durch eine verlässliche Aufenthaltsperspektive und vielfältige Hilfestellungen für ein gutes Zusammenleben in der Stadtgesellschaft begleitet wird.

    Über die Einzelfallberatung hinaus beteiligt sich die Diakonie aktiv an der allgemeinen Integrationsarbeit. Ein Beispiel hierfür sind die regelmäßigen internationalen Frauenfrühstücke im Radzimmer, die den Austausch und das Verständnis zwischen den Kulturen fördern.

    Kontakt für Rückfragen

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    Das fortgeführte Integrationsmanagement in Oberschwaben Allgäu Bodensee steht damit weiterhin für eine aktive, verlässliche und bedarfsorientierte Förderung von Integration und gesellschaftlichem Miteinander.

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