Ravensburg erhält erste Hoffnungsbären

Neue Initiative unterstützt Kinder in Krisensituationen – Kooperation mit Polizei sorgt für schnelle Hilfe

Ravensburg erhält erste Hoffnungsbären
Bild zum Beitrag© Redaktion Ravensburg

In Ravensburg wurde am 08.10.2025 ein bedeutsamer Schritt für den Kinderschutz unternommen: Die ersten "Hoffnungsbären" wurden an die Stadt übergeben. Das Projekt richtet sich insbesondere an Kinder, die durch Krankheit, Missbrauch oder Unfälle in emotionale oder körperliche Krisensituationen geraten. Die Plüschbären dienen als tröstende Begleiter in schwierigen Momenten und sind ab sofort in Ravensburg verfügbar.

Ein starkes Bündnis für Kinder in Not

Neu ist die Kooperation mit dem Polizeipräsidium, durch die das Projekt weiter gestärkt wird. Polizeihauptkommissarin Bianca Brandhoff fungierte als Kontaktperson zu den Organisatorinnen, da insbesondere bei schweren Verkehrsunfällen häufig Polizeikräfte anwesend sind und Kinder direkte Hilfe benötigen. In diesen belastenden Situationen können die "Hoffnungsbären" als Soforthilfe Trost und Sicherheit spenden.

Erfolgreiche Übergabe und Ausweitung des Projekts

Bei der Übergabe der ersten 20 Bären – darunter auch speziell gestaltete 'Polizeibären' – kam es zu einem regen Austausch zwischen den Beteiligten. Vor Ort waren unter anderem Petra Höckl als Vertreterin des Kinderschutzbundes, sowie das Amt für Kommunikation und Politik, das der Polizei für das Engagement dankte. Projektkoordinatorin Antje Mayer hob hervor, wie wichtig das Angebot für Kinder in Krisensituationen ist.

Kostenlose Abholung und Beteiligung weiterer Organisationen

  • Die "Hoffnungsbären" können ab sofort während der Öffnungszeiten in den Rathäusern der Ortschaften Eschach, Taldorf und Schmalegg kostenlos abgeholt werden.
  • Organisationen, die mit betroffenen Kindern arbeiten und Partner des Projekts werden möchten, sind aufgerufen, sich beim Rathaus zu melden.
  • Interessierte an einer finanziellen Unterstützung des Projekts finden alle Informationen ebenfalls online.
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    subtitle="Kontakt für Organisationen und Interessierte am Projekt"

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    Bedeutung für die Gesellschaft

    Die Resonanz bei der ersten Übergabe unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz des Projekts. In schweren Lebenslagen kann ein kleiner Bär für betroffene Kinder einen großen Unterschied machen. Die Beteiligten – darunter Antje Mayer (Projektkoordination), Petra Höckl (Kinderschutzbund), Bianca Brandhoff (Verkehrspolizeiinspektion) und Sophie Bader (Leiterin Freiwilligenagentur) – betonten bei dem Termin den Wert der Partnerschaft und das gemeinsame Ziel, Kindern in Not nachhaltig zur Seite zu stehen.

    Mit dem Ausbau des Projekts und der Kooperation mit weiteren Partnern setzt Ravensburg ein deutliches Zeichen für mehr Kinderschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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