Ravensburg stärkt Europa-Verbindungen

Ab 2025 erleichtern neue Förderrichtlinien den Austausch mit sechs Partnerstädten

Die Stadt Ravensburg setzt ein deutliches Zeichen für europäische Zusammenarbeit: Gemeinsam mit ihren Partnerstädten Montélimar (Frankreich), Rivoli (Italien), Coswig (Sachsen), Rhondda Cynon Taf (Wales), Varaždin (Kroatien) und Mollet del Vallès (Spanien) bekennt sie sich zu den Grundsätzen Freundschaft, Offenheit und dem Geist eines vereinten Europas.

Städtepartnerschaften als gelebtes Europa

Im Zentrum der Partnerschaftsverträge steht das Ziel, den kulturellen und sozialen Austausch zwischen den Städten aktiv zu fördern. Seit 1992 unterstützt Ravensburg zahlreiche Initiativen, die den internationalen Dialog und persönliche Begegnungen ermöglichen. Institutionen und Gruppen profitieren von einer speziellen Förderrichtlinie, die finanzielle Zuschüsse für Begegnungen und Projekte im Rahmen der Städtepartnerschaften bereitstellt.

Neue Richtlinie tritt 2025 in Kraft

Nach mehr als drei Jahrzehnten bestehender Förderung hat der Gemeinderat Ravensburg beschlossen, die Regelungen weiterzuentwickeln: Mit Wirkung vom 1. September 2025 wird eine überarbeitete und vereinfachte Förderrichtlinie eingeführt. Diese soll den Zugang zu den Fördermitteln erleichtern und stellt gleichzeitig eine moderate Erhöhung der Zuschüsse für Begegnungen mit den Partnerstädten in Aussicht.

Für alle Interessierten wird ab diesem Zeitpunkt zudem ein neues Antragsformular bereitgestellt, das die Antragstellung weiter vereinfacht.

Wer kann Fördermittel beantragen?

Die Richtlinie richtet sich an:

  • Vereine
  • Gruppen
  • Schulen
  • Sie alle erhalten so die Möglichkeit, eigene Projekte, Begegnungen und Austausche zu realisieren – und mit jeder Initiative neue Brücken zwischen den Kulturen zu schlagen.

    Anlaufstelle für alle Interessierten

    Institutionen, Vereine, Schulen oder Gruppen, die an einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Ravensburgs Partnerstädten interessiert sind, wenden sich an das Amt für Kommunikation, Politik und Gesellschaft. Die Koordinatorin für internationale Partnerschaften ist Ansprechpartnerin für Beratung und Information zur neuen Förderrichtlinie sowie zur Antragstellung.

    Europäische Begegnung mit Zukunft

    Ravensburg hebt die Bedeutung eines gelebten Europas hervor – vor Ort, im persönlichen Austausch und mit Fördermitteln, die unkomplizierte Antragsverfahren versprechen. Die überarbeitete Richtlinie ist ein klares Signal für alle, die sich weiter für ein freies, offenes und geeintes Europa einsetzen möchten.

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