Ravensburg startet Bürgerbeteiligung für Grüne Weststadt
Ideen können online oder im Rahlentreff eingereicht werden – Arbeitskreisgründung bis Ende Dezember geplant

Die Bürgerbeteiligung in Ravensburg nimmt weiter Fahrt auf. Nach einer gelungenen Auftaktveranstaltung öffnet sich nun die nächste Phase des umfassenden Beteiligungskonzepts für das Projektgebiet „Ravensburger“. Ziel des Projekts ist eine klimafreundliche und generationengerechte Entwicklung der Grünen Weststadt.
Ideen und Vorschläge: Online oder vor Ort einreichen
Bürgerinnen und Bürger haben ab sofort die Möglichkeit, ihre Ideen und Anregungen direkt einzubringen. Ein Online-Fragebogen steht dafür bereit. Wer keinen Internetzugang besitzt, kann den Computer im Rahlentreff, Absenreuterweg 24/2, während der Öffnungszeiten kostenfrei nutzen.
Am Freitag, den 12. Dezember, wird im Rahmen des Digitaltreffs vor Ort gezielte Unterstützung beim Ausfüllen des Fragebogens angeboten – eine Gelegenheit, sich aktiv einzubringen, auch ohne technische Vorkenntnisse.
Künftige Mitwirkung im Arbeitskreis
Für das kommende Jahr ist die Gründung eines Arbeitskreises geplant. Dieser soll aus etwa 25 Mitgliedern bestehen, in dem engagierte Bürger, Vertreter der Verwaltung und des Gemeinderats gemeinsam an der Weiterentwicklung des Quartiers arbeiten. Interessierte können sich bis zum 23. Dezember für die Mitarbeit bewerben. Sollte die Zahl der Bewerbungen die verfügbaren Plätze übersteigen, entscheidet das Losverfahren.
Das Bewerbungsformular steht online zur Verfügung. Alternativ werden Bewerbungen per E-Mail oder direkt beim Technischen Rathaus, Abteilung Klimaschutz und Nachhaltigkeit am Salamanderweg 22, entgegengenommen.
Projekt „Ravensburger“: Zukunftsquartier für eine lebenswerte Stadt
Das „Zukunftsquartier Ravensburger“ setzt die bauliche Entwicklung des Sanierungsgebiets Grüne Weststadt in Ravensburg konsequent fort. Das erklärte Ziel: neue, klimafreundliche und generationengerechte Wohn- und Lebensräume schaffen. Die Steuerung des Projekts verantwortet das Umweltamt der Stadt Ravensburg.
Förderung und Unterstützung
Finanziert wird das Projekt durch das Programm „Quartiersimpulse“, das in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration durchgeführt wird. Das Förderprogramm ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 – gemeinsam.gestalten.“ und basiert auf Landesmitteln, die vom Landtag Baden-Württemberg beschlossen wurden.
Fragen und Kontakt
Für Rückfragen rund um das Beteiligungsformat steht Harald Enderle, Leiter des Rahlentreffs, telefonisch zur Verfügung.
Die Stadt Ravensburg ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, das Angebot zur Mitgestaltung aktiv zu nutzen und ihre Perspektiven für die Zukunft des Quartiers einzubringen. Die nächsten Monate bieten zahlreiche Gelegenheiten, die Entwicklung des neuen Quartiers Ravensburger mitzugestalten.
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