Digitalpakt Schule: Rheinstetten zieht Bilanz
671.000 Euro für moderne Technik und innovative Lernmittel – Ausblick auf Digitalpakt 2.0 ab 2026
Die Stadt Rheinstetten zieht eine Bilanz ihrer Investitionen in die Digitalisierung der Schulen und blickt optimistisch auf kommende Entwicklungen. Im Rahmen des Digitalpakts Schule 2019 wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die den Unterricht an den städtischen Schulen zukunftsfähig machen sollen.
Meilensteine des Digitalpakts an Rheinstettener Schulen
Der Digitalpakt Schule 2019 diente als zentrale Grundlage zur Förderung digitaler Bildung in Rheinstetten. Die Stadt agierte als Schulträger und beantragte Fördermittel basierend auf abgestimmten Medienentwicklungsplänen. Nach Bewilligung durch Bund und Länder wurden die geplanten Vorhaben Schritt für Schritt realisiert. Die finale Abrechnung der geförderten Maßnahmen mit dem Bund soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein.
Technische Ausstattung und Infrastruktur
Das Schulzentrum, bestehend aus Walahfrid-Strabo-Gymnasium und Hebelschule Realschule, erhielt eine umfangreiche Modernisierung der Netzwerkinfrastruktur. Dazu gehörten Switches, Access-Points, Firewalls, Backup-Systeme und USVs (unterbrechungsfreie Stromversorgung). Die Investitionskosten lagen bei 68.000 Euro, wobei 80 Prozent durch Fördergelder des Landes finanziert wurden. Zusätzlich wurde das WLAN flächendeckend optimiert.
Innovative Lernmittel und praxisnaher Unterricht
Für naturwissenschaftlich-technische Wahlpflichtfächer (MINT) wurden Arduino-Übungssets beschafft, um Lerninhalte praxisnah zu vermitteln. Auch Virtual-Reality-Brillen kamen zum Einsatz, um die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in digitalen Schlüsseltechnologien auszubauen.
Investitionen und Fördergelder im Überblick
Der Digitalpakt trägt maßgeblich zur Verbesserung der Ausstattung bei und schafft die Grundlage für einen kontinuierlichen Ausbau der digitalen Lehr- und Lernumgebung.
Ausblick: Digitalpakt 2.0 und weitere Ziele
Mit dem voraussichtlich 2026 startenden Digitalpakt 2.0 sollen nicht nur technische Geräte bereitgestellt, sondern auch nachhaltige Strukturen für digitalen Unterricht etabliert werden. Schwerpunkte werden die Wartung, Support, pädagogisch-technische Assistenz sowie regelmäßige Fortbildungen für Lehrkräfte sein.
Die Stadt Rheinstetten begrüßt die geplante praxisnahe Ausgestaltung und fordert verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen für Kommunen und Schulen.
Für den Digitalpakt stehen laut Bundeshaushalt 2,25 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen für Infrastruktur bereit. Damit soll der Weg zu einer modernen, zukunftsorientierten Schulbildung konsequent weitergeführt werden.
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