Invasive Ameisen bedrohen Rheinebene
Stadtverwaltung reagiert auf Superkolonien aus dem Mittelmeerraum – Bürger sollen Befall melden

In der Rheinebene wurde in der vergangenen Woche erstmals das Auftreten invasiver Ameisenarten festgestellt. Die Stadtverwaltung hat daraufhin unverzüglich Maßnahmen zur Bekämpfung eingeleitet, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Invasive Ameisen in der Rheinebene: Ursprung und aktuelle Entwicklung
Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammenden Ameisen breiten sich seit einigen Jahren in der Region zunehmend aus. Die Rheinebene bietet mit ihren warmen, sonnigen und trockenen Standorten sowie sandigen Böden ideale Lebensbedingungen für diese Tiere.
Mediterrane Pflanzen, die in die Region eingeschleppt werden, dienen den Ameisen als neue Heimat. Die sogenannte „Superkolonien“ bestehen aus zahlreichen, oft weitläufig unterirdischen Völkern. Diese Struktur erschwert eine dauerhafte Bekämpfung erheblich.
Erkennungsmerkmale invasiver Ameisen
Vorbeugung: Wie kann die Ausbreitung vermieden werden?
Typische Befallshinweise
Empfehlungen zur Bekämpfung
Zuständigkeiten und Zusammenarbeit
Bekämpfungsmaßnahmen auf öffentlichen Flächen übernimmt die Stadt Rheinstetten. Für Privatgrundstücke sind die jeweiligen Eigentümer verantwortlich. Bei Befall wird eine abgestimmte Vorgehensweise zwischen allen Beteiligten empfohlen.
Weitere Informationen und Kontakt
Ausführliche Informationen sind auf der Internetseite des Naturkundemuseums Stuttgart zu finden. Verdachtsmeldungen rund um Tapinoma-Nester können per E-Mail (Adresse nicht angegeben) oder telefonisch gemeldet werden.
Das frühe Erkennen und eine koordinierte Bekämpfung sind entscheidend, um eine unkontrollierte Ausbreitung der invasiven Ameisen zu verhindern. Die Stadtverwaltung ruft die Bürgerinnen und Bürger zur Mithilfe auf.
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