Rheinstetten: Neue Tempobremse auf der Umgehungsstraße

Wegen Frostschäden gilt jetzt 50 km/h – Sanierung startet frühestens im Frühjahr 2025

Rheinstetten: Neue Tempobremse auf der Umgehungsstraße
Bild zum Beitrag© Redaktion Rheinstetten

Die Stadt Rheinstetten informiert über zwei aktuelle Entwicklungen: Zum einen betrifft die Mitteilung den Zustand und die geplante Sanierung der Umgehungsstraße, zum anderen lädt die Stadt zu naturkundlichen Spaziergängen ein, um die Frühlingsboten vor Ort zu entdecken.

Temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Umgehungsstraße

Ab sofort gilt auf der Umgehungsstraße in Rheinstetten eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Die Ursache hierfür sind erhebliche Fahrbahnschäden, die durch einen strengen Winter, häufige Frost-Tau-Wechsel sowie den verstärkten Einsatz von Streusalz verstärkt wurden. Mehrere Fahrbahnaufbrüche haben die Verkehrssicherheit beeinträchtigt und stellen ein akutes Risiko für die Verkehrsteilnehmer dar.

Die ursprünglich für Sommer oder Herbst 2025 vorgesehene Sanierung der Umgehungsstraße musste verschoben werden, da parallel Arbeiten an der B36 stattfinden. Die geplante Instandsetzung erfordert eine Bauweise, die ausschließlich bei durchgehend positiven Temperaturen und trockenem Wetter ausgeführt werden kann. Daher ist mit dem Beginn der Sanierungsarbeiten frühestens ab Ende März oder April zu rechnen. Die Maßnahmen werden auch die Hauptstraße umfassen.

  • Reduzierte Geschwindigkeit: 50 km/h
  • Gründe: Fahrbahnschäden, Frost-Tau-Wechsel, Streusalz
  • Sanierungsbeginn: voraussichtlich ab Ende März/April
  • Beteiligte Straßen: Umgehungsstraße & Hauptstraße
  • Um kurzfristig die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, bessert der Stadtbetrieb tiefergehende Schlaglöcher aus. Die Stadtverwaltung betont, dass Transparenz im Handeln und Information der Bürgerinnen und Bürger höchste Priorität haben. Die Stadt bittet die Bevölkerung um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen aufgrund dieser notwendigen Maßnahmen.

    Geführte Spaziergänge: „Frühlingsboten entdecken“

    Regelmäßig lädt die Stadt Rheinstetten unter dem Motto „Zarte Boten des Frühlings“ zu naturkundlichen Spaziergängen ein. Dabei erklären Mitarbeiterinnen des Sachgebiets Tiefbau und Umwelt den Teilnehmenden verschiedener Stadtteile die Besonderheiten der heimischen Flora in der Frühlingszeit.

    Die letzte Führung fand am Fermasee in Neuburgweier statt. Der nächste Spaziergang führt interessierte Besucher in den Stadtteil Forchheim. Die Teilnehmer erwartet ein informatives Naturerlebnis mit Einblicken in männliche und weibliche Knospen verschiedener Baumarten, darunter Feldahorn, Spitzahorn, Winterlinde sowie verschiedene Frühblüher. Im Rosenpark wurde beispielsweise auch eine blühende Forsythie entdeckt. Eine Besucherin erklärte dazu: „Ich habe so etwas auch im Garten.“

    Franziska Nösner, die die Führung leitete, resümierte: „Einfach rausgehen und sich freuen, dass man den Frühling jetzt schon viel früher wahrnimmt.“ Neben den genannten Baumarten konnten auch Berg-Ulme und die Blüten des Baum-Hasels beobachtet werden.

    • Regelmäßige Führungen in wechselnden Stadtteilen
    • Themenschwerpunkt: Frühblüher & Baumknospen
    • Leitung: Franziska Nösner (Sachgebiet Tiefbau und Umwelt)
    • Mit den geführten Spaziergängen möchte die Stadt Rheinstetten ihre Bürgerinnen und Bürger motivieren, die jahreszeitlichen Veränderungen in der Natur bewusst wahrzunehmen.

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