500 Jahre Bauernunruhen: Geschichte zum Anfassen
Mittagspausenführung am 6. August im Hällisch-Fränkischen Museum – Historiker erklärt den Bauernkrieg von 1525
Das Hällisch-Fränkische Museum lädt am Mittwoch, 6. August 2025, alle Interessierten zu einer besonderen Mittagspausenführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Unerhörte Empörung – 500 Jahre Bauernunruhen“ ein. Damit bietet das Museum eine attraktive Möglichkeit, die Mittagspause für einen spannenden Ausflug in die regionale Geschichte zu nutzen.
Historische Führung mit Lorenz Hafner
Die halbstündige Führung übernimmt Lorenz Hafner, der eigens für diesen Anlass eine historisch getreue Kleidung aus dem frühen 16. Jahrhundert trägt. Besucherinnen und Besucher tauchen so nicht nur inhaltlich, sondern auch atmosphärisch in die Zeit des Bauernkriegs ein.
Im Fokus: Bauernkrieg und „Zwölf Artikel“
Der thematische Schwerpunkt liegt auf dem Bauernkrieg von 1525, einer Zeit, in der auch die Region um Schwäbisch Hall ein Zentrum der bäuerlichen Erhebungen in Süddeutschland war. Die Bedeutung der sogenannten „Zwölf Artikel“ sowie deren Auswirkung auf die Bewegung werden anschaulich erläutert. Die Ausstellung ermöglicht Einblicke in die Motive und Sorgen, die bis zu 4.000 Menschen in der Region bewegten, und schildert die damaligen Dynamiken zwischen Bevölkerung und Obrigkeit.
Politische und gesellschaftliche Hintergründe
Besucher erhalten zudem Informationen über die verschiedenen Gruppierungen und die maßgeblichen Akteurinnen und Akteure der Zeit. Die Ausstellung verdeutlicht nicht nur die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe, sondern legt auch die weitreichenden Folgen der Bauernunruhen offen.
Ablauf und Teilnahme
Die Mittagspausenführung ist ideal für alle, die kurz und kompakt einen Einblick in ein zentrales Kapitel der süddeutschen Geschichte erhalten möchten. Für den Museumsbesuch sind keine Vorkenntnisse nötig – Neugier genügt.
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