Frankfurt-Studierende forschen in Schwäbisch Hall
Seminar zur reichsstädtischen Geschichte und Frühen Neuzeit mit Quellenarbeit im Stadtarchiv und Exkursionen durch die Altstadt

Eine Gruppe von Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden der Goethe-Universität Frankfurt am Main war vergangene Woche vom 4. bis 7. Mai in Schwäbisch Hall zu Gast. Im Mittelpunkt des Aufenthalts stand ein Seminar zur reichsstädtischen Geschichte Halls und zum Leben in der Frühen Neuzeit. Die Teilnehmenden arbeiteten dabei intensiv mit Quellen aus dem Stadtarchiv.
Arbeit mit historischen Quellen im Stadtarchiv
Das Seminar fand unter der Leitung von Prof. Xenia von Tippelskirch und Stadtarchivarin Dr. Elisabeth Fischer statt. Der Fokus lag auf der Quellenarbeit im Archiv, die den Studierenden und Doktorandinnen und Doktoranden einen direkten Zugang zur Geschichte der Stadt eröffnete.
Nach Angaben aus der Pressemitteilung bot der Aufenthalt die Möglichkeit, sich vertieft mit bislang wenig erforschten Aspekten der Haller Geschichte zu beschäftigen. Für das Stadtarchiv sei das von besonderem Wert, weil solche Themen nicht allein vor Ort aufgearbeitet werden könnten.
Ergänzendes Programm in der Stadt
Das Seminar wurde durch mehrere Stationen in Schwäbisch Hall ergänzt. Dazu gehörten Führungen durch die Altstadt sowie Besuche im Hällisch-Fränkischen Museum mit Museumsleiterin Dinah Rottschäfer. Außerdem standen Besichtigungen von St. Michael, der Comburg und der historischen Offizin der Löwenapotheke auf dem Programm.
Stadtgeschichte vor Ort erfahrbar gemacht
Die Kombination aus Archivarbeit und Besichtigungen vor Ort stellte die historische Entwicklung der Stadt in einen breiteren Zusammenhang. Dadurch erhielten die Teilnehmenden nicht nur Einblicke in schriftliche Quellen, sondern auch in die historischen Orte selbst.
Interesse über die Region hinaus
Dr. Elisabeth Fischer betonte, dass es viele Aspekte der Haller Geschichte gebe, die noch unerforscht seien. Umso mehr freue sie sich darüber, dass die Archivbestände überregional auf Interesse gestoßen seien. Sie hoffe, künftig noch mehr angehende und gestandene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für das Archiv gewinnen zu können.
Geplante Veröffentlichung der Ergebnisse
Zurück in Frankfurt werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Texte zu einzelnen Aspekten der Schwäbisch Haller Geschichte verfassen. Diese sollen später online in einem Blog für die Allgemeinheit zugänglich sein. Weitere Informationen verweist die Mitteilung auf die Website des Stadtarchivs.
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