Schwäbisch Hall im Wandel der Weltkriege
Barrierefreie Führung im Hällisch-Fränkischen Museum am 16. November über Alltag, Umbrüche und Frauenwahlrecht

Das Hällisch-Fränkische Museum in Schwäbisch Hall widmet sich in einer besonderen Führung der Geschichte der Stadt während des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Am Sonntag, den 16. November 2025, lädt Edith Amthor ab 14.30 Uhr zu einer informativen und barrierefreien Veranstaltung ein, bei der zentrale Fragen rund um das Leben an der sogenannten „Heimatfront“ behandelt werden.
Alltag und Umbrüche in Kriegszeiten
Im Fokus der Führung stehen die Auswirkungen der beiden Weltkriege auf Schwäbisch Hall. Besucherinnen und Besucher erfahren, wie die Kriege das Alltagsleben bestimmten und welche Herausforderungen Schulen, Unternehmen wie das Diak und andere Institutionen zu bewältigen hatten. Auch gesellschaftliche Veränderungen, etwa durch die Revolution, Inflation und das Frauenwahlrecht, werden beleuchtet.
Ein besonderes Augenmerk erhält die Frage, wie bekannte Persönlichkeiten und lokale Begebenheiten – wie beispielsweise „Hannelore“ – in das kollektive Gedächtnis der Stadt eingingen.
Zugang, Anmeldung und Gebühren
Historische Exponate als Zeitzeugen
Zu den ausgestellten Objekten zählt unter anderem ein Zierteller mit dem Bildnis von Hindenburg aus der Zeit um 1920. Solche Exponate illustrieren den Umgang der Bevölkerung mit den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen der Epoche.
Bildnachweis: S. Karl
Aussicht
Die Führung bietet einen differenzierten Blick auf die lokalen Folgen der Weltkriege und lädt zur Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen gesellschaftlichen Fragen ein. Ein Besuch im Hällisch-Fränkischen Museum verspricht somit Einblicke, die weit über den regionalen Kontext hinausgehen.
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