Starke Frauen zwischen den Welten
Kunstausstellung geflüchteter Künstlerinnen im Glashaus zeigt Werke zu Flucht, Heimat und Integration

Im Rahmen der interkulturellen Woche wird die Stadtbibliothek im Glashaus zur Bühne für eine besondere Kunstausstellung: Unter dem Titel " – eine Annäherung an Heimat und Fremde" werden ab Samstag, dem 18. Oktober 2025, beeindruckende Werke von Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern präsentiert.
Kunst als Brücke zwischen Kulturen und Lebenswelten
Die Ausstellung ist das Ergebnis eines offenen Kunstangebots, das von der AWO Flüchtlingssozialarbeit ins Leben gerufen wurde. Ziel war es, geflüchteten Frauen einen geschützten Raum zu bieten, in dem sie sich künstlerisch mit ihren Erfahrungen auseinandersetzen können. Die Kunstwerke entstanden in einem Umfeld, das ausdrücklich als Raum für die Seele gestaltet war – eine wertvolle Auszeit vom oft belastenden Alltag im Asylverfahren.
Persönliche Einblicke und bewegende Geschichten
Die ausgestellten Bilder stammen von Frauen aus Afghanistan, Kamerun, Tschetschenien, dem Iran und der Türkei. Jedes Werk erzählt eine eigene Geschichte: von Erinnerungen an die Heimat, von Wünschen für die Zukunft und von der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Beiträge sind mal leise, mal kraftvoll, aber stets individuell und authentisch.
Kunst in neuer Perspektive: Ausstellung im öffentlichen Raum
Ein besonderes Merkmal der Ausstellung ist die Präsentation: Die Werke werden vom 16. bis 31. Oktober 2025 im Glashaus so aufgehängt, dass sie vom Sparkassenplatz aus durch die Glasfassade betrachtet werden können. Damit können Passantinnen und Passanten die Ausstellung im Vorübergehen erleben, ganz unabhängig von Öffnungszeiten der Stadtbibliothek.
Brücken bauen und Dialog fördern
Die Ausstellung "" steht exemplarisch dafür, wie Kunst gesellschaftlichen Dialog initiieren und Verständnis fördern kann. Sie schafft Sichtbarkeit für Erfahrungen, die sonst oft im Verborgenen bleiben, und lädt Bürgerinnen und Bürger ein, sich mit den Themen Flucht, Heimat und Integration auseinanderzusetzen.
Die Organisatorinnen und Künstlerinnen freuen sich auf einen regen Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung, die noch bis Ende Oktober sichtbar bleibt.
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