Sommertreffs für Senioren in Schwetzingen

Kreisseniorenrat lädt zu Begegnungen, Spaziergängen und Hospizgesprächen im Rhein-Neckar-Kreis ein

Der Sommer 2025 steht in Schwetzingen ganz im Zeichen des Miteinanders und Austauschs: Der Kreisseniorenrat des Rhein-Neckar-Kreises e.V. lädt gemeinsam mit der Stadt Schwetzingen wieder zum "Schwetz-Bänkl" ein. Das niedrigschwellige Begegnungsangebot auf den Kleinen Planken richtet sich an alle, die Lust auf ein Gespräch, gesellschaftlichen Zusammenhalt oder einfach etwas Gesellschaft im Freien haben. Besonders Seniorinnen und Senioren profitieren von der Möglichkeit zum Austausch und gegenseitigen Zuhören.

Regelmäßige Begegnungstermine im August

Das "Schwetz-Bänkl" hat sich als offener Treffpunkt etabliert. Jeden 2. und 4. Montag eines Monats, jeweils um 16:30 Uhr, lädt der Kreisseniorenrat zum ungezwungenen Beisammensein auf die Kleinen Planken ein. Im August findet das Angebot am 11. August statt. Weitere Termine sind bereits für den 8. und 22. September angekündigt.

Das Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen generationsübergreifend miteinander ins Gespräch kommen, Fragen stellen und gemeinsam Zeit verbringen können.

Neues Angebot: "Gehen und Plaudern" am 18. August

Im Rahmen der Sommertermine startet am 18. August eine neue Initiative: Unter dem Motto "Gehen und Plaudern" sind alle Interessierten eingeladen, sich um 10:00 Uhr auf den Kleinen Planken zu einem gemeinsamen Spaziergang zu treffen. Die Route wird spontan festgelegt, der Austausch und die Bewegung stehen im Vordergrund.

Die Idee entstand aus dem Bedürfnis heraus, Bewegung und Begegnung miteinander zu verbinden: "Manchmal ist man so allein unterwegs, längeres Sitzen fällt schwer, in Bewegung zu bleiben ist leichter und gemeinsam unterhaltsam." So wird aus dem Schwetz-Bänkl ein Treffpunkt, der zum Mitmachen animiert.

Fokus Hospiz: Besonderer Termin am 25. August

Ein besonders sensibler und wichtiger Aspekt gesellschaftlichen Zusammenhalts steht am 25. August 2025 im Mittelpunkt: Um 16:30 Uhr sprechen Elisabeth Sauer vom Kreisseniorenrat und Kerstin Schleser von der Hospizgemeinschaft des Generationenbüros auf dem Schwetz-Bänkl über das Thema ambulante hospizliche Begleitung am Lebensende.

Die Hospizgemeinschaft bietet Unterstützung für schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen – durch ausgebildete Fachkräfte mit

und engagierte Ehrenamtliche. Das Angebot reicht von Begleitung zu Hause, im Krankenhaus oder Pflegeeinrichtungen bis hin zu Trauerangeboten nach einem Verlust.

  • Individuelle Begleitung von Betroffenen und Angehörigen
  • Schaffung von Freiräumen und Entlastung für Familien
  • Unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung
  • Verschwiegenheit und ehrenamtliches Engagement
  • In Schwetzingen und umliegenden Gemeinden ist die Unterstützung der Hospizgemeinschaft ein wichtiger Baustein sozialer Fürsorge. Darüber hinaus werden Trauertreffs und Einzeltrauerbegleitungen angeboten, um Menschen nach dem Verlust eines Angehörigen beizustehen.

    Im Rahmen des Schwetz-Bänkl-Gesprächs beantworten Elisabeth Sauer und Kerstin Schleser Fragen wie: Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine frühzeitige Sterbebegleitung? Was bedeutet es, von einem Kind Abschied zu nehmen? Wann und wie kann Trauerbegleitung in Anspruch genommen werden?

    Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an diesem offenen Austausch teilzunehmen.

    Termine im Überblick

    • 11. August 2025, 16:30 Uhr: Schwetz-Bänkl auf den Kleinen Planken
    • 18. August 2025, 10:00 Uhr: "Gehen und Plaudern"
    • 25. August 2025, 16:30 Uhr: Besondere Aktion mit der Hospizgemeinschaft
    • 8. und 22. September 2025: Weitere Schwetz-Bänkl-Termine
    • Fazit

      Das "Schwetz-Bänkl" steht für lebendige Nachbarschaft und gelebte Solidarität. Mit den verschiedenen Terminen im August 2025 und neuen Formaten wie "Gehen und Plaudern" schafft der Kreisseniorenrat sinnstiftende Begegnungen im öffentlichen Raum. Besonders die Kooperation mit der Hospizgemeinschaft rückt zentrale Fragen des Lebens, Sterbens und der Trauer ins Bewusstsein und lädt zur offenen Auseinandersetzung ein.

      Eine Beteiligung an diesen Angeboten ist unkompliziert und offen für alle, die sich austauschen, informieren oder einfach ihre Zeit gemeinsam mit anderen verbringen möchten.

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