Crailsheim schützt historische Gebäude mit Feuerwerks-Schutzzonen

Zum Jahreswechsel 2025 sorgen Schilder und Helfer für ein sicheres Silvester in der Innenstadt

Crailsheim schützt historische Gebäude mit Feuerwerks-Schutzzonen
Bild zum Beitrag© Redaktionsteam Crailsheim

Die Stadt Crailsheim setzt auch zum Jahreswechsel 2025 klare Zeichen für mehr Sicherheit in der Innenstadt. Um historische und besonders schützenswerte Gebäude vor Bränden zu bewahren, werden erneut spezielle Feuerwerks-Schutzzonen eingerichtet. Ziel der Maßnahmen ist es, unerlaubtes Zünden von Feuerwerkskörpern insbesondere rund um das Spital-Ensemble zu unterbinden und das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung zu stärken.

Schutzzonen in der Innenstadt

Wie bereits im vergangenen Jahr, werden zum Jahreswechsel bestimmte Bereiche der Innenstadt feuwerksfrei gehalten. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Regelung in den Vorjahren hat gezeigt, dass sie einen effektiven Schutz für sensible Bauwerke bietet. Klare Hinweisschilder informieren vor Ort über die geltenden Verbote. Zudem stehen Vertreterinnen und Vertreter, freiwillige Helfer sowie Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde als Ansprechpartner zur Verfügung.

Hintergrund der Maßnahmen

Anlass für die Einrichtung der Schutzzonen sind zahlreiche unerlaubte Feuerwerkszündungen in den vergangenen Jahren, vor allem im Umfeld des Spital-Ensembles. Besonders die Silvesternacht 2022/2023 zeigte, dass Feuerwerkskörper gefährlich nahe am hölzernen Gebälk der Johanneskirche explodierten, was die Gefahrensituation deutlich vor Augen führte.

Engagement von Stadt und Ehrenamt

Die Stadtverwaltung betont, dass sie auf das verantwortungsvolle Verhalten aller Bürgerinnen und Bürger setzt. Kurz vor Silvester wird erneut auf das Zündverbot hingewiesen. Die Verstärkung der Präsenz durch städtische Mitarbeiter sowie die Unterstützung ehrenamtlicher Helfer unterstreicht die Bedeutung der Regelung für den Schutz historischer Bauwerke.

Rechtliche Grundlage in Baden-Württemberg

Als rechtliche Grundlage dient in Baden-Württemberg ein landesweites Verbot von Feuerwerk im Nahbereich von Krankenhäusern, Pflege- und Seniorenheimen sowie Kirchen. In historischen Innenstädten wie Eppingen oder Bad Wimpfen ist das Abbrennen von Feuerwerk aufgrund der erhöhten Brandgefahr sogar vollständig untersagt.

Auch wenn Crailsheim keine geschlossene Altstadt besitzt, gibt es mehrere Bauwerke, die als besonders schützenswert gelten. Daher orientieren sich die städtischen Empfehlungen eng an den gesetzlichen Vorgaben des Landes.

Kooperation und Vorbereitung

Um einen sicheren Ablauf zum Jahreswechsel zu gewährleisten, haben sich Stadtverwaltung, Feuerwehr, Polizei und Johanneskirchengemeinde im Vorfeld erneut eng abgestimmt. Ziel ist eine reibungslose Umsetzung der Schutzzonen und ein erhöhtes Maß an Sicherheit für alle Feiernden in Crailsheim.

Sichtbare Hinweise vor Ort

Bereits vor Silvester werden Hinweisschilder rund um die Schutzzonen gut sichtbar aufgestellt. Das Bildmaterial zeigt symbolisch den städtischen Baubetriebshof mit entsprechenden Hinweisschildern bei der Liebfrauenkapelle, das Engagement der Stadt wird damit auch nach außen sichtbar gemacht.

Die Umsetzung der feuwerksfreien Bereiche bleibt eine gemeinschaftliche Aufgabe. Die Stadt Crailsheim vertraut dabei auf die Kooperation aller Bürgerinnen, Bürger und Gäste – für ein sicheres und respektvolles Silvester in der Innenstadt.

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